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Leichtbauschornstein

Einen F90 Leichtbauschornstein kaufen Sie in verschiedenen Ausführungen und deutscher Markenqualität hier bei CAFIRO.  Konfigurieren Sie jetzt Ihren Leichtbauschornstein.

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Leichtbauschornstein

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Leichtbauschornsteine – geringes Gewicht, große Qualität

Leichtbaukamine finden immer dann Verwendung, wenn Bauherren einen komplett neuen Schornstein montieren möchten. Hier kommen sowohl der Außen- als auch der Innenbereich in Betracht. Doch auch eine bevorstehende Sanierung der Schornsteintechnik könnte Sie dazu veranlassen, auf einen Leichtbaukamin zu setzen. Im Gegensatz zu Edelstahlschornsteinen gibt es diese leichten Konstruktionen hier im CAFIRO von eka ausschließlich als einwandige Varianten, während die Schornsteine aus Edelstahl doppelwandig sind und über ein Außen- sowie Innenrohr aus jenem hochwertigen Material verfügen.

Allerdings stehen Ihnen 4 feste Maße des Schachts zur Auswahl, nach denen sich auch der Leichtbauschornstein Preis richtet. Und wenn Sie trotz des Konfigurators ein noch individuelleres Schornsteinsystem wünschen, greifen Sie einfach auf das Angebot einer Sonderanfertigung zurück.

Wie auch immer: Auf jeden Fall profitieren Sie von 0,6 mm starkem Edelstahl, den eka für das Rohr im Inneren verwendet, sowie von der 40 mm dicken Umhüllung aus Kalzium-Silikat. Entscheiden Sie sich für die Verkleidung mit einem Stülpkopf, fügen Sie Ihrem Leichtbaukamin nicht nur einfach eine ansehnliche Komponente hinzu. Der Schutz vor der Witterung ist nämlich die Hauptaufgabe vom Stülpkopf.

Der Leichtbauschornstein – Vorschriften und Einbau

Die Bezeichnung Leichtbauschornsteine dürfen Sie hinsichtlich der Montage wortwörtlich nehmen, schließlich lassen sich diese Schornsteinsysteme relativ leicht einbauen. Die Bausätze dieser Schornsteintechnik bestehen aus einzelnen Teilen, die für Bauherren erfreulicherweise nicht gemauert werden müssen. Stattdessen reicht es aus, sie zu verkleben.

Dabei handelt es sich um die so genannte Trockenbauweise, die bei der Montage eines Leichtbauschornsteins zum Einsatz kommt. Hinsichtlich dessen müssen Sie allerdings bereits eine erste Vorschrift beachten, um die nötige Zulassung zu erhalten. Der Leichtbauschornstein beziehungsweise der Schornsteinkopf darf nämlich nicht mehr als 150 cm über das Hausdach hinausragen.

Leichtbauschornstein richtig fixieren

Zusätzlich zum Kleber verwenden Sie nur noch einige Schrauben, um den Kamin zu fixieren. Jenen montieren Sie – falls nötig oder erwünscht – waagerecht. Dies ist zum Beispiel dann nötig, wenn Sie Platz sparen wollen oder die Gegebenheiten es aus anderen Gründen nicht zulassen. Weil sich der Durchbruch der Wand kaum verhindern lässt, sollten Sie zudem an eine hochwertige Wanddurchführung denken. Diese Komponente erhalten Sie im CAFIRO ebenso wie zum Beispiel eine Kamintür.

Dank diesem Element erhält der Schornsteinfeger Zugang, um den Leichtbaukamin zu kontrollieren und zu reinigen. Da Zulassungen nicht selten zunächst auch daran scheitern, dass auf Grund eines zu kurzen Kamins die Rauchabführung gestört wird, sollten Sie in diesem Fall an eine Schornsteinverlängerung denken. Sie hilft Ihnen, die Vorschriften zu erfüllen.

Wenn Sie einen Leichtbauschornstein kaufen möchten, schauen Sie sich jetzt im CAFIRO um und entdecken Sie die Welt der Leichtbaukamine.

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Wie hoch darf ein Leichtbauschornstein sein?

Da Leichtbauschornsteine mit 18 bis 25 kg pro Meter ein recht geringes Gewicht haben und im Normalfall innerhalb des Eigenheims aufgestellt werden, gelten für sie andere Bestimmungen als beispielsweise für gemauerte Schornsteine. Bei der Schornsteinhöhe unterscheidet man zwischen der wirksamen Höhe und der Höhe der Abgasanlage über dem Dach.

Als wirksame Höhe bezeichnet man den Teil, der sich über der Mitte der waagerechten Rauchgasableitung vom Kaminofen in den Schornstein befindet. Führen mehrere Rauchrohre in die Abgasanlage, misst man die wirksame Höhe ab der untersten Leitung. Für die wirksame Höhe gibt es beim in Trockenbauweise errichteten Schornstein keine Vorschriften: Je nach Aufstellungsort der Feuerstätten befindet sich der Schornsteinsockel auf dem Kellerboden oder auf dem Boden eines der Geschosse. Die als Leichtbauschornstein Bausatz erhältliche Anlage führt über sämtliche Stockwerke und durch eine Öffnung im Dach nach draußen. Wie weit ihr Außenbereich über die Dachziegel hinausragen darf, legen die 1.

Bundesimmissionsschutzverordnung und die Bauordnung des Bundeslandes fest, in dem sich das betreffende Gebäude befindet. Außerdem müssen noch die Art des verwendeten Brennstoffs (fest, flüssig oder gasförmig), die Wärmeleistung der genutzten Öfen, die Lage des Hauses im Wohnumfeld und geltende Umweltschutzbestimmungen in die Berechnung der Schornsteinhöhe oberhalb des Daches einfließen. Da Bauherren oft nicht über dieses Spezialwissen verfügen, sollten sie sich vor der Montage ihres Schornsteins bei ihrem Schornsteinfeger darüber informieren. Dieser nimmt auf Wunsch auch die Berechnung vor.

Wohnt der nächste Nachbar mehr als 15 Meter entfernt, gelten die Bestimmungen der Musterfeuerungsverordnung. Werden feste Brennstoffe verfeuert, muss der Mindestabstand zu Dachvorbauten und Fensteröffnungen 1,50 m betragen. Außerdem machen die Hersteller von Leichtbauschornsteinen Angaben darüber, wie hoch die von ihnen angebotenen Modelle maximal über die Dachneigung hinausragen dürfen. Dabei handelt es sich je nach Modell um Höhen von einem bis anderthalb Metern. Muss der Schornstein noch höher gebaut werden als in der Herstellertabelle als Maximum angegeben, benötigt der Bauherr eine zusätzliche Schornsteinbewehrung. Diese verleiht dem überstehenden Bauteil die erforderliche Stabilität.

Die nicht nachträglich einbaubaren Gewindestangen werden mit den passenden Muffen verbunden und in die Öffnungen der Mantelsteine gesteckt. Danach füllt man die verbliebenen Hohlräume mit Vergussmörtel auf. Die meist 1 m langen Stangen werden 50 cm unter der vorletzten Einspannebene eingefügt und enden einen Stein unter der Schornsteinöffnung. Mit dem Bewehrungsset lassen sich maximale Schornsteinhöhen von 2 m oder 3,30 m realisieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem einwandigen und einem doppelwandigen Leichtbauschornstein?

Die meisten der im Fachhandel angebotenen Leichtbauschornsteine sind mehrschalig und einwandig: Das aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigte Abgasrohr ist einwandig und oft 0,6 mm dick. Es wird mit einem Dämmrohr aus feuerfestem Kalziumsilikat umgeben und danach mit stählernen Abstandshaltern in einem oft quadratischen Schacht fixiert.

Dieser besteht aus Kalziumsilikatplatten, die wie der gesamte Leichtbauschornstein Bausatz einfach zusammengesetzt werden. Für Leichtbauschornsteine reicht im Normalfall ein einwandiges Edelstahlrohr völlig aus, weil die Abgasanlagen ohnehin meist innerhalb des Hauses angelegt werden.

Alternativ dazu kann der Bauherr bei einigen Schornsteinherstellern Fertigteilkamine mit Porenbetonschacht kaufen, die statt des Edelstahlrohrs ein von einer Steinwolledämmung umgebenes einwandiges Schamotterohr haben.

Dieses ist wie das Edelstahlrohr korrosionsbeständig, unempfindlich gegen Feuchtigkeit, rußbrandbeständig und für den Betrieb mit festen, gasförmigen und flüssigen Brennmaterialien geeignet. Abgasanlagen mit Schamotterohr werden nur bei raumluftabhängigen Kaminöfen eingebaut und können sogar für Passivhäuser verwendet werden. Außerdem lassen sie sich wie doppelwandige Edelstahlschornsteine außen an der Hauswand montieren.

Der Bauherr kann auf Wunsch statt des einwandigen auch einen doppelwandigen Leichtbauschornstein erwerben. Die Doppelwandigkeit beschränkt sich bei diesem Leichtbauschornstein F90 jedoch auf den Außenbereich der Abgasanlage: Innerhalb des Hauses wird ein einwandiges gedämmtes Edelstahlrohr, oberhalb der Dachdurchführung aber ein doppelwandiges Rohrteil aus dem Leichtbauschornstein Bausatz montiert. Der Leichtbauschornstein F90 mit doppelwandiger Verlängerung hat beispielsweise einen Durchmesser von 150 mm und eignet sich daher für mehrere Feuerstätten. Der doppelwandige Dachaufsatz aus Edelstahl verfügt über eine 25 mm starke Dämmschicht zwischen den beiden 0,6 mm dünnen Edelstahlrohren. Die Ummantelung der einwandigen Rohrstücke ist nur 15 mm dick. Die Mauersteine aus Porenbeton, die zum Bauen des Schachtes verwendet werden, haben eine Stärke von 50 mm und werden im Unterschied zu anderen Leichtbauschornsteinen nicht mehr oberhalb der Dachdurchführung verbaut.

Wie wird der Luftzug im Leichtbauschornstein kontrolliert?

Leichtbauschornsteine sind für raumluftabhängige und raumluftunabhängige Feuerstätten erhältlich. Erstere beziehen die zur Verbrennung erforderliche Zuluft entweder aus dem jeweiligen Raum oder über zusätzlich angelegte Leitungen, die vom Kaminofen nach draußen führen. Raumluftunabhängige Kaminöfen saugen über die Schornsteinöffnung von außen Zuluft an, die eine gute Verbrennung des Heizmaterials garantiert. Im Normalfall reicht dafür der Ringspalt aus. So bezeichnet man im Schornsteinbau die rechts und links des gedämmten Abgasrohrs von der mit entsprechenden Öffnungen versehenen Schornsteinabdeckung zum Ofen führenden Hohlräume. Am Ende der Heizperiode trennt man den Kaminofen einfach durch Schließen einer separaten Klappe von der externen Luftzufuhr.

Die vom Kaminofen freigesetzten heißen Abgase werden gleichzeitig mit der eindringenden Außenluft durch das ummantelte Edelstahlrohr über die Schornsteinmündung nach draußen geführt (Gegenstromprinzip). 

Abgasanlagen mit hoher Heizleistung benötigen allerdings wesentlich mehr Zuluft als herkömmliche Leichtbauschornsteine mit Öfen normaler Wärmeleistung. In diesem Fall würde der Ringspalt zur Luftversorgung nicht mehr ausreichen.

 Daher montiert man die Innenschornsteine mit getrennten Zu- und Abluftkammern oder zwei in demselben Bauelement parallel verlaufenden Rohren (LAS-Schornstein). Für einen optimalen Druckausgleich sind Zu- und Abluftkammer am Fuß des Schornsteins miteinander verbunden. Damit sich Frischluft und Abgase an der Schornsteinmündung nicht miteinander vermischen, ist der weiter oben endende Abgasschacht durch eine Scheibe von der Luftzufuhr getrennt.

Funktioniert die Abluft nicht richtig (schlechter Zug), kann man einen Rauchsauger auf dem Schornstein montieren. Diese motorbetriebenen Geräte saugen die Abgase und den Feinstaub über die Schornsteinmündung nach draußen. Rauchsauger kommen meist dann zum Einsatz, wenn die Abgasanlage falsch dimensioniert ist, aber eine Verlängerung des Trockenbauschornsteins nicht möglich ist. Darüber hinaus versorgt das wie ein Ventilator funktionierende Gerät den Ringspalt mit noch mehr Zuluft. Ein übermäßig starker Zug im Abgasrohr kann durch den Einbau eines Zugreglers in den Schornstein verringert werden. Über die Vor und Nachteile des Leichtbauschornsteins haben wir in unserem Blogbeitrag  verfasst.

Was kosten Leichtbauschornsteine?

Trockenbaukamine werden grundsätzlich als Bausätze zur Selbstmontage angeboten. Einige Teile sind dabei bereits vorkonfektioniert. Die Leichtbauschornstein Preise sind abhängig

- vom Preis, den der Hersteller für den jeweiligen Bausatz fordert
- davon, ob der Bauherr eine individuelle Lösung benötigt, für die der Schornsteinhersteller ein maßgeschneidertes Angebot erstellen muss
- davon, ob der Heimwerker seinen Schornstein selbst montiert oder einen Fachbetrieb mit dem Bau beauftragt

Selbst gebaute Fertigteilschornsteine sind grundsätzlich kostengünstiger, weil der Heimwerker die Montagekosten einspart: Er muss lediglich den Preis des Bausatzes und die Kosten bezahlen, die für den Durchbruch der Geschossdecken und die Anlage der Dachdurchführung anfallen. 

Damit die Schornsteinabnahme später reibungslos verläuft, sollte der Bauherr vor der Montage sämtliche Berechnungen von einem Fachmann (Schornsteinfeger) durchführen lassen. Bei vorhandenen Baumängeln verweigert der Schornsteinfeger ihm nämlich sonst die Inbetriebnahme seiner Abgasanlage. Darüber hinaus treiben spätere Nachbesserungen, falls sie denn möglich sind, die Leichtbauschornstein Preise in die Höhe.

Hochwertige Montagesets für Trockenbauschornsteine sind meist schon für 1.800 Euro zu haben. Wer die Anlage nicht selbst aufbaut, muss noch zusätzlich mit Handwerkerkosten von mindestens 900 Euro rechnen. Wird der Schornstein innerhalb des Hauses installiert, kommen noch Kosten für die fachgerecht vorgenommene Öffnung der Geschossdecken und des Daches hinzu. Die Außenmontage ist generell kostengünstiger.

Wann wird ein zweizügiger Leichtbauschornstein gebraucht?

Zweizügige Leichtbauschornsteine werden benötigt, wenn der Hauseigentümer in seinem Haus Feuerstätten nutzt, die mit verschiedenen Brennstoffarten betrieben werden. Gängige Kombinationen sind Kaminöfen und Gasheizung sowie Pelletofen und Ölheizung. Der Gesetzgeber schreibt in diesen Fällen vor, dass die von festen, flüssigen und gasförmigen Heizmaterialien erzeugten Abgase in separaten Abgasleitungen in die Außenluft abgegeben werden.

Bei einer Mehrfachbelegung mit verschiedenartigen Heizöfen haben die beiden Züge entweder dieselben oder unterschiedliche Abmessungen. Zweizügige Leichtbauschornsteine sind auf Wunsch sogar mit einem weiteren Schacht für technische Installationen erhältlich. In diesem werden dann beispielsweise die Elektrokabel für die auf dem Dach betriebene Fotovoltaikanlage, Solaranlage oder Satellitenantenne verlegt. Wird der Trockenbauschornstein als LAS (Luft-Abgas-System) montiert, dürfen im Haus nur Feuerstätten genutzt werden, die dieselbe Brennstoffart verwenden. Der zweite Schacht ist dann für die Außenluftzufuhr vorgesehen.

 

Wie kann ein Leichtbauschornstein nachträglich eingebaut werden?

Trockenbaukamine lassen sich ohne großen Aufwand auch nachträglich installieren. Unbedingte Voraussetzung dafür ist jedoch das Vorhandensein einer Baugenehmigung. In der Regel entscheidet sich der Bauherr für die Anlage des Schornsteins innerhalb des Gebäudes. Die Außenmontage gestaltet sich noch unproblematischer, weil dafür keine Geschossdecken durchbrochen werden müssen: Die leichtgewichtige Schornsteinanlage wird einfach mit ihrem Sockel auf den Boden gestellt. Dafür wird nur im Ausnahmefall ein spezielles Fundament benötigt. Die Kondensatableitung erfolgt dann über ein aus dem Schacht in den Erdboden führendes Rohr. Kommt nur eine Innenmontage infrage, hat der Bauherr die Wahl zwischen der Platzierung des Sockels im Kellerbereich oder der Montage auf einem Geschossboden. Letztere lässt sich mit dem in Trockenbauweise errichteten Schornstein bedenkenlos realisieren: Er hat ein wesentlich geringeres Gewicht als andere Abgasanlagen. Außerdem kann er dort ohne Fundament platziert werden.

Was den Aufbauort angeht, kommen die Anbringung in der Hausmitte oder an einer Hausinnenwand infrage. Wofür sich der Hauseigentümer schließlich entscheidet, hängt hauptsächlich davon ab, wo die Kaminöfen später aufgestellt werden sollen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die vorgeschriebenen Abstände zu brennbaren Bauteilen eingehalten werden (50 mm).

Im Dachbereich kommt der Leichtbauschornstein, der innerhalb des Hauses einwandig, auf dem Dach aber mit doppelwandigem Edelstahlrohr verläuft, ohne wetterfeste Ummantelung aus. Bei der durchgängig einwandigen Variante sollte der Dachaufbau noch mit einem Stülpkopf witterungsbeständig gemacht werden.

Kann man einen Leichtbauschornstein F90 selber bauen?

F90-Schornsteine, wie der Schornsteinfachmann die Leichtbauschornsteine auch nennt, lassen sich sogar von weniger geübten Heimwerkern innerhalb kurzer Zeit aufbauen. Hat der Bauherr seinen passenden Bausatz und sind bereits sämtliche notwendigen Dach- und Deckendurchbrüche vorhanden, setzt er das Abgasrohr und das aus Kalziumsilikat gefertigte Dämmrohr einfach aus den einzelnen Längenelementen und Spezialteilen wie Rauchrohranschlüssen zusammen. Haben manche der Teile nicht die passende Länge, kürzt er sie mithilfe einer Stichsäge.

Der die ummantelte Abgasleitung umgebende quadratische Schacht lässt sich ebenfalls schnell und unkompliziert aufbauen: Er fügt die einzelnen feuerfesten Platten gemäß dem Nut-und-Feder-Prinzip zusammen und verklebt sie mit einem speziellen Brandschutzkleber. An manchen Stellen müssen noch einige Schrauben eingedreht werden. Alle paar Meter ist ein stählerner Abstandhalter anzubringen.

F90-Schornsteine, die kürzer als 15 Meter sind, benötigen nicht einmal eine Zwischenstütze. Unterhalb der Dachdurchführung fügt der Bauherr rechts und links des Schachts auf der Höhe der Dachsparren noch je einen Sparrenhalter ein. Die obligatorischen Reinigungsöffnungen sind bereits in den betreffenden Ummantelungsplatten vorhanden.

Dasselbe gilt für die Rohrelemente und ihre Reinigungstüren: Die unterste ist beispielsweise zusammen mit Kondensatsammelschale und Fußplatte vorgefertigt erhältlich. Die Schornsteinmündung wird mit einem an die Höhe des überstehenden Schornsteinrohrs und die Abmessungen der Dachneigung angepassten Stülpkopf und einer Regenhaube bedeckt.

Was ist ein Leichtbauschornstein Universal?

Ein LB Universal ist ein im Innenbereich eingebauter Schornstein, der in Trockenbauweise errichtet wird. Er erfüllt die DIN ISO 9001 und sämtliche Brand- und Wärmeschutzanforderungen, hat ein geringes Gewicht, lässt sich flexibel gestalten und bis 30° schräg führen.

Der Trockenbaukamin ist zur Installation im Neubau und zur Sanierung von mehrgeschossigen Häusern gleichermaßen geeignet. Seine Außenschale wird aus bis zu 90 Minuten feuerbeständigen und 40 mm dicken Fibersilikatplatten zusammengesetzt.

Der LB Universal verfügt über ein 0,6 mm Edelstahlabgasrohr, das von einer 30 mm starken Dämmschale umgeben ist. Der platzsparende Leichtbauschornstein darf sogar in denkmalgeschützten Gebäuden und in Niedrigenergie- und Passivhäusern zum Einsatz kommen. Da sein Edelstahlrohr schnell heiß wird, fällt darin kaum Kondensat an.

Der in Durchmessern von 150 bis 300 Millimetern angebotene LB Universal kann mit sämtlichen Regelfeuerstätten kombiniert werden und lässt sogar den nachträglichen Einbau von Kachelöfen und offenen Kaminen zu. Schornsteine mit dieser Bezeichnung sind ein Produkt des deutschen Herstellers Raab.