• 90 Tage Rückgabe Kostenlos
  • Rechnungszahlung
  • 25 Jahre Erfahrung

Kaminofen

Einen Kaminofen kaufen Sie am besten bei CAFIRO. Wir bieten eine große Auswahl an Kaminöfen mit entsprechendem Service. Wählen Sie gleich online Ihren neuen Kaminofen aus.

Einen Kaminofen kaufen Sie am besten bei CAFIRO. Wir bieten eine große Auswahl  an Kaminöfen mit entsprechendem Service . Wählen Sie gleich online Ihren neuen Kaminofen  aus. mehr erfahren »
Fenster schließen
Kaminofen

Einen Kaminofen kaufen Sie am besten bei CAFIRO. Wir bieten eine große Auswahl an Kaminöfen mit entsprechendem Service. Wählen Sie gleich online Ihren neuen Kaminofen aus.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
von bis
von bis
von bis
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
10Produkte gefunden
weitere Filter
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Montageservice

Kaminofen

Kaminofen Montageservice

Service lebt durch Kompetenz!

Planungs-software

Kaminofen Zubehör

Iron Dog 02 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SMK007088
Iron Dog 02 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW
statt ab 2.066,44 € * (entspricht -6.7 %) 1.929,00 € *
Vorschau: Iron Dog 02 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SMK007088Vorschau: Energielabel

Iron Dog 03 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50020
Iron Dog 03 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW
statt ab 2.446,64 € * (entspricht -5.2 %) 2.319,00 € *
Vorschau: Iron Dog 03 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50020Vorschau: Energielabel

Iron Dog 04 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50030
Iron Dog 04 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW
statt ab 2.961,32 € * (entspricht -5.5 %) 2.799,00 € *
Vorschau: Iron Dog 04 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50030Vorschau: Energielabel

Iron Dog 05 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50040
Iron Dog 05 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW
statt ab 3.146,36 € * (entspricht -3.1 %) 3.049,00 € *
Vorschau: Iron Dog 05 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50040Vorschau: Energielabel

Iron Dog 06 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SMK011011
Iron Dog 06 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW
statt ab 5.590,03 € * (entspricht -5.2 %) 5.299,00 € *
Vorschau: Iron Dog 06 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SMK011011Vorschau: Energielabel

Rückwand Strahlungsblech Iron Dog - SM50130
Rückwand Strahlungsblech Iron Dog
statt ab 108,89 € * (entspricht -9.1 %) ab 99,00 € *
konfigurierbar

Funkenschutzplatte Brunner Iron Dog - SM50136
Funkenschutzplatte Brunner Iron Dog
statt ab 321,90 € * (entspricht -4.0 %) ab 309,00 € *
Vorschau: Funkenschutzplatte Brunner Iron Dog - SM50136Vorschau: Funkenschutzplatte Brunner Iron Dog - SM50136
konfigurierbar

Luftanschlusskasten externe Zuluft Iron Dog - SMk006110
Luftanschlusskasten externe Zuluft Iron Dog
statt ab 141,02 € * (entspricht -1.4 %) ab 139,00 € *
konfigurierbar

Iron Dog 07 Brunner Gussofen, 7 kW - SMK012001-04
Iron Dog 07 Brunner Gussofen, 7 kW
statt ab 3.105,90 € * (entspricht -3.4 %) 2.999,00 € *
Vorschau: Iron Dog 07 Brunner Gussofen, 7 kW - SMK012001-04Vorschau: Energielabel
konfigurierbar

Iron Dog 01 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50000
Iron Dog 01 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW
statt ab 1.974,21 € * (entspricht -14.4 %) 1.690,00 € *
Vorschau: Iron Dog 01 Brunner Gussofen Holzherd, 7 kW - SM50000Vorschau: Energielabel

Weitere Artikel laden

Welcher Kaminofen ist der richtige für Niedrigenergiehäuser?

Niedrigenergiehäuser haben eine äußere Hülle, die so gut gedämmt ist, dass nur sehr wenig Energie verbraucht wird, um für wohlige Wärme im Zuhause zu sorgen. Das ist für die Energiebilanz des Gebäudes gut, macht die Auswahl eines geeigneten Kaminofens aber schwierig. Eine Grundvoraussetzung für den Holzofen bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern ist, dass ein raumluftunabhängiger Betrieb möglich ist. Die Kaminöfen sind so gebaut, dass sie von außerhalb des eigentlichen Aufstellraumes bzw. Gebäudes mit Verbrennungsluft versorgt werden. Wird im Gebäude außerdem eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage eingesetzt, ist neben der Raumluftunabhängigkeit entweder ein RLU geprüfte Feuerstätte oder ein Unterdruckwächter erforderlich.

Die RLU (RaumLuftUnabhängigkeit) ist ein Verfahren zur Prüfung der Unterdruckdichtigkeit von Feuerstätten. Es muss bei der Prüfung durch das DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik) nachgewiesen sein, dass während des Betriebes kein Unterdruck größer als 8 Pa im Aufstellraum auftreten kann. Erst dann darf ein raumluftunabhängiger Kaminofen mit DIBt Zulassung in ein Energiesparhaus aufgebaut werden. Dazu sind die Türen mit einem speziellen Verschluss ausgestattet und der Kaminofen ist extra abgedichtet. Ist ein solche Prüfplakette nicht vorhanden und der Ofen soll trotzdem in ein Niedrigenergiehaus mit kontrollierter Be- und Entlüftung eingebaut werden, muss der besagte Unterdruckwächter eingesetzt werden. Dieses autark arbeitende Gerät schaltet im Notfall die Lüftungsanlage komplett aus.

Bei der eigentlichen Auswahl des Ofens muss bekannt sein, dass heutige Gebäude meist weniger als 70 Watt je m² Wohnfläche für die komplette Erwärmung benötigen. Das ergibt bei einer Raumgröße von ca. 40 m² ca. 2,4 kW. Diese werden aber wiederrum hauptsächlich durch die Primärheizung (meist nicht abschaltbare Fußbodenheizung) erbracht, so dass nur sehr wenig Wärme zusätzlich zugeführt werden kann, ohne den Raum zu überheizen. Wenn in einem solchen Gebäude dennoch statt eines Grundofens lieber ein günstigerer Kaminofen eingebaut werden soll, ist es von zentraler Bedeutung ein Ofenmodell zu wählen welches nur sehr wenig Heizleistung hat. Um zu wissen, was alles für einen Kamin in einem Niedrigenergiehaus zu beachten ist, haben wir einen ausführlichen Blogbeitrag verfasst. Einen raumluftunabhängigen Kaminofen kaufen Sie bequem online bei unserem Kaminofen Abverkauf!

Vom Einbau eines wassergeführten Kaminofens kann nur abgeraten werden. Die Leistungen die solche Geräte auch an den Raum abgeben, kann in aller Regel durch ein Gebäude dieser Art nicht aufgenommen werden. Die vollständige Überheizung des Raumes ist meist die logische Konsequenz.

Warum wird die Scheibe bei Kaminöfen schwarz?

Wer einen Kaminofen kaufen möchte, tut dies nicht nur, um seine Räume optimal beheizen zu können. Er möchte natürlich auch dem Lodern der Flammen zuschauen und sich am Knistern des Brennholzes erfreuen. Daher sind Kaminöfen mit einer transparenten Sichtscheibe ausgestattet. Dieses feuerfeste Glas verfärbt sich jedoch mitunter dunkel, weil sich auf seiner Innenseite Ruß abgelagert hat. Setzt sich nur von Zeit zu Zeit ein leichter Rußschleier darauf ab, sollte das kein Anlass zur Besorgnis sein. Das Säubern der verschmutzten Scheibe ist sehr einfach mit einem leicht befeuchteten Tuch möglich.

Wird die Scheibe bei jedem Heizen schwarz, sollte jedoch die Ursache für diese unvollständige Verbrennung in Erfahrung gebracht werden. Von einer unvollständigen Verbrennung spricht man dann, wenn die Vergasung des Brennstoffs nicht ordnungsgemäß verläuft und grobe Ruß- und Ascherückstände verbleiben. Mögliche Ursachen für die Rußbildung auf der Sichtscheibe sind:
- zu feuchtes Brennholz: Der beim Verbrennen freigesetzte Wasserdampf setzt die im Brennraum herrschende Temperatur herab. Am besten brennt Kaminholz, wenn es weniger als 15 % Restfeuchtigkeit besitzt.

- zu kaltes Brennholz: Lagern Sie Ihr Brennmaterial vorzugsweise in einem regelmäßig beheizten Raum.
- zu dicke Holzscheite: Am besten geeignet sind Scheite von höchstens 10 cm Durchmesser und einer Länge von 25 bis 33 cm.
- Hölzer mit hohem Harzanteil (Nadelhölzer) Scheite, die zu nahe an der Scheibe liegen. Brennholz sollte immer möglichst weit hinten eingelegt werden.
- beim Anheizen nicht vollständig geöffnete Lüftungsriegel ein mangelhafter Kaminzug: Bei zu kurzen Schornsteinen bietet sich die Verlängerung des Schornsteins oder der Einbau eines speziellen Rauchsaugers in den Schornstein an.

Mitunter sind auch mehrere der genannten Ursachen für das Entstehen der Rußablagerung auf der Scheibe verantwortlich. Manchmal sind es auch die fehlenden Kenntnisse über Thermik und Holzverbrennung im Allgemeinen – unser Blogbeitrag über die Verrußung der Scheibe  verschafft Abhilfe.

Was bringt ein Kaminofen mit Speckstein?

Der Begriff "Speckstein" bezeichnet einen meist hellgrauen Naturstein, der durch seine hohe Dichte besondere Wärmespeicherfähigkeiten besitzt. Neben dem Specksteinofen gibt es natürlich noch viele weitere Natursteine die ähnliche Speicherfähigkeiten haben und auch für die Verkleidung von Kaminöfen verwendet werden. Hauseigentümer, die einen Kaminofen Speckstein bevorzugen, legen besonderen Wert darauf, dass die erzeugte Wärme auch möglichst lange an die Umgebung abgegeben wird.

Hier muss aber einschränkend immer wieder darauf hingewiesen werden, dass ein Kaminofen mit einer Specksteinverkleidung nicht automatisch ein Speicherofen ist.

Wie oft muss ich bei Kaminöfen Holz nachlegen?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da sie von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Die Frage nach der erforderlichen kW Zahl des Ofens und der Holzmenge stehen in unmittelbaren Zusammenhang, da die Leistung nicht durch den Ofen, sondern durch das Holz entsteht.
Die wesentlichsten Faktoren für die Häufigkeit der Nachlegevorgänge sind die zu beheizende Raumgröße, der Dämmstandard des Gebäudes, das Brennholz an sich, die Luftzufuhr und der Unterdruck im Schornstein. Theoretisch sollten sich die Nachlegeintervalle nach dem ungefähren Wärmebedarf richten. Soll zum Beispiel ein Raum mit 30 m² mittlerer Bausubstanz beheizt werden, werden i. d. R. ca. 3 kW ausreichen um den Raum eine Temperaturerhöhung zuzuführen (100 Watt pro m²). Das würde nicht ganz einem Kilogramm Holz entsprechen.

Welche Kaminofen Hersteller gibt es bei CAFIRO?

Europaweit gibt es sehr viele Hersteller für Kaminöfen. Es sind schätzungsweise tausend Hersteller die ca. 15.000 verschiedene Modelle anbieten. Zu den Herstellern von Kaminöfen die CAFIRO anbietet gehören: Brunner, ESBE, Königshütte, Leda, MCZ, Nordpeis, Novaline, Olsberg, Oranier, Soartherm und Termatech. All diese Hersteller stehen für höchste Qualität und ein bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einen Kamin dieser Hersteller kaufen sie bequem online bei CAFIRO im Kaminofen Abverkauf.

Wie viel kW benötigt mein Kaminofen?

Wenn Sie einen Kaminofen kaufen, steht natürlich neben dem Design und der Art auch die Leistung im Vordergrund. Die Heizleistung eines Ofens und die Holzverbrennung sind von verschiedenen Faktoren abhängig – unteranderem:
• die Bauart des Ofens (Stahlofen, Speicherofen)
• die Größe des zu beheizenden Raumes
• der Grad der Wärmedämmung dieses Zimmers
• der Zug des Schornsteins
• die Güte des Brennholzes
• die Menge des entzündeten Kaminholz

Ohne eine genaue Energieberechnung ist diese Frage nicht vollständig zu beantworten. Man kann sich dem Ergebnis aber überschlägig nähern. Um es grob zu machen, kann die Formel: 1 kW pro 10 m² verwendet werden. Sie führt bei einem Raum mit 30 kW also zu einem Wärmebedarf von 3 kW pro Stunde.

Nicht genau aber für den Individualfall zutreffender ist die Näherung über den Bedarf des Raumes pro m² Wohn- bzw. Heizfläche. Hierbei rechnet man einfach über den Jahresverbrauch zunächst den Verbrauch pro m² aus und multipliziert ihn dann wieder mit der zu beheizenden Fläche. Wie gesagt bleiben hier Faktoren wie Wiederaufheizung, Leistung durch die Primärheizung, Luftzirkulation etc. unberücksichtigt.

Hat man den Heizbedarf ermittelt, muss man sich jetzt noch über die Leistung eines Kilos Holz bewusst werden. Dieser beträgt durchschnittlich 4 kW und bestimmt die eigentliche Leistung über die zugeführte Menge. Des Weiteren muss klar sein, dass der Wärmebedarf mit Dauer der Beheizung sinkt. Anders ausgedrückt: Niemand hat nach einem Liter Wasserzufuhr noch Bedarf nach einem weiteren Liter. Was sich einfach anhört, wird in unendlich vielen Haushalten falsch gemacht. Es wird ein Ofen ausgesucht der nicht im Schwachlastbetrieb laufen kann weil der Feuerraum zu groß ist und/ oder es wird der Feuerraum permanent mit der gleichen Menge Holz gefüllt.

Unser Rat an der Stelle: Weniger ist mehr! Und falls Sie sich näher mit der Berechnung der kW Ihres Kaminofens beschäftigen möchten, können Sie auf unserem Blog einiges darüber nachlesen.

Welches Holz ist das Beste für Kaminöfen?

Grundsätzlich gilt, dass Laubholz wegen seiner größeren Massedichte ein besseres Brennholz abgibt, als Nadelhölzer. Auch wenn diese einen höheren Heizwert haben, ist die Zellstruktur aufgrund der Harzeinschlüsse weicher als bei Hartholz. Außerdem sondert es beim Verheizen kein Harz ab, das lautes Knacken, Funkenflug und eine verschmutzte Ofentür verursacht. Buchenholz ist hierzulande ausgesprochen beliebt. Es glüht sehr stark und gibt lange Wärme ab. Allerdings muss es bis zu zwei Jahre lang trocken gelagert werden, bis es eine geeignete Restfeuchte von unter 20% hat.

Einen etwas höheren Brennwert als die heimische Rotbuche hat die Eiche (4,2 kW/ kg). Sie verbrennt sehr langsam und kann wegen ihres etwas strengen Geruchs sehr gut in geschlossenen Kaminöfen verwendet werden. Auch Ahornholz eignet sich optimal zum Verheizen. Es hat wie die Esche einen Brennwert von 4,1 kW/ kg. Wenn man nach dem Kaminofen Kauf Wert auf ein wunderschönes Flammenbild legt, sollte man unbedingt Eschenholz verfeuern. Die Hainbuche, die trotz ihres Namens zur Familie der Birken gehört, lässt sich zwar sehr schwer spalten, ergibt aber ebenfalls ein Brennholz mit hohem Heizwert (4,2 kW/ kg).
Wenn man einen Kaminofen kaufen möchte um anschließend mit Birkenholz zu heizen, kann man sich an hübschen, blauen Flammen erfreuen. Es brennt sehr schnell und sorgt im Handumdrehen für wohlige Wärme im ganzen Zimmer. Eiben- und Lärchenholz sind die Nadelhölzer, die die höchste Dichte haben. Fingerdicke Fichten-Scheite eignen sich optimal als Anmachholz.

Kann ich mein ganzes Haus mit einem einzigen Kaminofen heizen?

Dem Fachbegriff für einen Kaminofen, Einzelraumfeuerstätte, folgend kann ein klassischer Kaminofen nur einen Raum heizen. Es gibt jedoch Raumsituationen die es zulassen mit einem luftgeführten Kaminofen mehrere Räume, in ganz seltenen Fällen, auch ein ganzes Haus zu heizen. Voraussetzung dafür ist, dass der Aufstellraum über zwei Türen nach Innen verfügt, die wiederum in Räume führen, die im sogenannten Raumluftverbund stehen. Dann ist es möglich, dass die erzeugte Warmluft sich über die Nebenräume gleichmäßig verteilt und gleichzeitig kalte Luftmassen zugeführt werden können.

Da diese Raumsituationen nicht immer gegeben sind, kann auf einen Kaminofen wasserführend ausgewichen werden. Diese speziellen Ausführungen sind mit einer Wassertasche in der Nähe ihrer Brennkammer ausgestattet und werden in den Heizkreislauf integriert. So wird die von dem Ofen produzierte Heizenergie auch für weitere im Haus befindliche Zentralheizungskörper und sogar zur Warmwasserbereitung genutzt. Dafür ist stets ein Puffer- oder Kombiwasserspeicher zur Speicherung und Verteilung der Energie erforderlich. Der mit Brennmaterial bestückte Kaminofen wasserführend kann als Ergänzung zu einer vorhandenen Öl-, Gas- oder Brennwert-Heizung oder im Passivhaus als Zentralheizung eingesetzt werden. Was bei dem Kauf eines solchen Ofens bedacht werden muss, sind die höheren Anschaffungskosten und die ständig erforderliche manuelle Beschickung. Es fallen zudem Kosten für den Einbau in das vorhandene Heizungssystem an.

Worauf darf man den Kaminofen stellen?

Hauseigentümer, die sich einen Kaminofen günstig kaufen, sind verpflichtet, einen Funkenschutz vor und seitlich vom Kaminofen herzustellen, wenn der Bodenbelag Feuer fangen kann. Das ist bei Böden aus brennbaren Materialien wie Parkett, Holz, Laminat, Teppich und PVC der Fall.

Zur Auswahl stehen üblicherweise Schutzplatten, die aus Stahlblech, Sicherheitsglas und Naturstein gefertigt sind. Grundsätzlich erlaubt ist aber jede Art von Platte die dafür geeignet ist. Allerdings erhält man die Betriebserlaubnis erst dann, wenn diese Bodenplatte über die erforderliche Mindestgröße verfügen. Als generelle Mindestanforderung gilt ein seitlicher Überstand von wenigstens 30 cm ab dem Feuerraum. Vor der Ofentür muss die Platte mindestens 50 cm abdecken. Sicherheitsplatten aus Glas müssen an ihren Rändern noch zusätzlich versiegelt werden, damit der darunter befindliche Bodenbelag nicht mit Asche oder Schmutz verunreinigt wird.

Was bedeutet Kamin raumluftunabhängig und raumluftabhängig?

Die Begriffe raumluftunabhängig und raumluftabhängig beschreiben, auf welche Weise der Kaminofen die Verbrennungsluft erhält. Ohne ausreichende Luftzufuhr kann das in der Brennkammer befindliche Kaminholz nicht vollständig abbrennen.

Bei der klassischen Kamin Betriebsart raumluftabhängig wird die Luft aus dem Aufstellraum entnommen. Dadurch entsteht im Raum ein Unterdruck. Derart betriebene Kaminöfen haben den Nachteil, dass sie dem Zimmer viel Sauerstoff entziehen und häufig gelüftet werden muss. Das regelmäßige Lüften wiederum ist mit einem Wärmeverlust verbunden.

Bei raumluftunabhängig arbeitenden Kaminöfen tritt dieser negative Effekt nicht oder sehr viel später ein. Die Luftzufuhr in den Brennraum erfolgt über den Anschluss eines Rohres an den Zuluftstutzen des Ofens. Dieses Rohr kann dann an verschiedene Luftquellen angeschlossen werden. Das kann zum einen ein nicht genutzter und belüfteter Raum sein und zum anderen ein Zuluftschacht. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Länge der Leitung nicht zu kurz sein sollte, wenn die Luft direkt von der Außenwand geholt wird. Hier drohen im schlimmsten Fall Kondensationsschäden am Gerät. Wird der Ofen ab dem Frühjahr nicht mehr benötigt, empfiehlt es sich, die externe Luftzufuhr durch das Schließen einer zuvor einzubauenden Klappe zu unterbrechen. In unserem Kaminofen Abverkauf finden Sie neben Kaminöfen auch das passende Zubehör.

Wer darf Kaminöfen aufbauen?

Nach dem Kauf eines Kaminofens darf jede private Person in den "eigenen vier Wänden", solange es nicht eine Gewinnerzielungsabsicht hat und der Kaminofen entsprechend der DIN 18891 bzw. DIN EN 13240 geprüft wurde, einen Kaminofen aufbauen. Trotz allem sind die Arbeiten fachgerecht entsprechend den anerkannten Regeln der Feuerungsverordnung (FeuVo) sowie der jeweiligen Landesbauordnung auszuführen. Außerdem ist der Schornsteinfegermeister vor dem Baubeginn zu informieren und in die Planung einzubinden.

Wird der Kaminofen selbst installiert, sind die Angaben des Herstellers in der Betriebsanleitung Folge zu leisten. Diese sind Teil der Zulassung und legen u. a. den Abstand zu brennbaren Bauteilen, den erforderlichen Funkenschutz und andere sicherheitsrelevante Dinge fest. Werden alle diese Punkte beachtet und der Schornsteinfeger rechtzeitig mit ins Boot geholt, ist eine Eigenmontage von Kaminöfen ohne Weiteres zu bewerkstelligen.
Im DIY Blogbeitrag haben wir den fachgerechten Anschluss des Kaminofens an den Schornstein  beschrieben.