Kamine

Feinstaubfilter für Holzöfen – welcher ist der Richtige?

Öffnung zum Feuerraum mit brennendem Feuer

Die Feinstaubdebatte entfacht immer wieder, wenn es um den Betrieb alter Holzfeuerungsanlagen geht. Spätestens mit der Umsetzung der 1. Stufe der 1.Bundesimmissionschutzverordnung (BImSchV) mussten viele Ofenbesitzer ihr Gerät entweder stilllegen oder mit einem Feinstaubfilter nachrüsten. Grund genug, sich mit dem Thema „Feinstaubfilter für Kaminöfen“ etwas näher auseinanderzusetzen und zu überlegen, wann ihr Einsatz sinnvoll und welche Ausführung die richtige ist.

 

Feinstaub ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das uns alle angeht. Denn die Kleinstpartikel im Nanobereich können für starke gesundheitliche Beeinträchtigungen sorgen. Feinstaub entsteht beim Autofahren, beim Pflügen von Äckern, durch Kohlekraftwerke und auch beim Heizen mit Holz. Um die Belastung durch Feinstaub (PM10) zu reduzieren, hat die Bundesregierung mit der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung verbindliche Richtlinien für den Ausstoß von Feinstaub und CO2 festgelegt. Für die Betreiber von Holzöfen gibt es demnach feste Grenzwerte, die beim Betrieb der Holzfeuerungsanlagen eingehalten werden müssen. Die Umsetzung der Richtlinien erfolgt in mehreren Stufen. Die erste Stufe ist bereits am 31.12.2014 ausgelaufen.

Braucht man immer einen Feinstaubfilter?

Ob Holzöfen die betreffenden Grenzwerte einhalten, hängt zunächst von ihrem Alter ab. Denn vor allem bei älteren Öfen, die vor 1975 erbaut wurden, liegen die Feinstaubemissionen deutlich höher als bei modernen Kaminöfen.

Durch die stetige Verbesserung der Feuerungstechnik konnten die Hersteller allgemein auch die durch die Verbrennung erzeugten Emissionen reduzieren. Zu den Verbesserungen zählt z.B. der Einsatz von Sekundär- oder Tertiärluft beim Abbrand.

 

Wer sich heute einen neuen Kaminofen zulegt, der muss sich die Frage nach einem Feinstaubfilter in der Regel nicht stellen. Denn moderne Holzöfen müssen alle die von der BImSchV geforderten Grenzwerte erfüllen. Der Einbau eines Feinstaubfilters ist bei neuen Kaminöfen demnach so überflüssig wie ein Fahrrad für einen Fisch.

Welche Öfen sind betroffen?

Wer einen Ofen betreibt, der zwischen dem 01.01.1975 und dem 31.12.1984 geprüft wurde, sollte sich bis spätestens 31.12.2017 Gedanken über eine Nachrüstung oder eine Stilllegung des Ofens machen. Denn bis dahin gilt die Übergangsfrist der BImSchV. Für Öfen, deren Prüfung zwischen dem 01.01.1985 und dem 31.12.1994 erfolgte, gilt eine Umrüstungs- oder Stilllegungspflicht bis zum 31.12.2020.

Alle Hausbesitzer, die einen Ofen verwenden, der in den eben genannten Zeitspannen geprüft wurde, sollten sich demnach überlegen, ob sich für sie eine Umrüstung mit einem Feinstaubfilter lohnt.

Welche Filter gibt es?

Ein Feinstaubfilter funktioniert üblicherweise wie ein Katalysator bei einem PKW. Er scheidet die bei der Verbrennung entstehenden Schadstoffe ab und verhindert so, dass diese in die Umwelt gelangen. Verbraucher können sich zwischen aktiven und passiven Feinstaubfiltern entscheiden. Während die aktiven Filter elektrisch betrieben werden, kommen die passiven Filter ganz ohne Strom aus.

 

Aktive Feinstaubfilter arbeiten mit elektrostatischer Abscheidung. Hierdurch wird der Feinstaub vom Abgas entfernt. Gute Filter erreichen hierbei einen Abscheidegrad von bis zu 90 Prozent und sind universell für alle gängigen Holzfeuerungsanlagen bis ca. 25 kW geeignet.

 

Aktive Feinstaubfilter werden direkt in die Abgasleitung einer Feuerungsanlage eingebaut. Der Vorteil dieser Anlagen ist ihr sehr hoher Abscheidegrad. Der Nachteil bestehe darin, dass für die Montage in der Regel ein Stromanschluss benötigt wird, damit für die elektrostatische Abscheidung genügend Strom zur Verfügung steht.

 

Passive Feinstaubfilter nutzen in der Regel das Prinzip der oxidativen Katalyse. Während die Rauchgase durch diese Filter strömen, wandeln sich die einzelnen Bestandteile der Abgase wie z.B. Kohlenwasserstoffe in unschädliche oder weniger schädliche Teile um.

 

Feinstaubpartikel werden direkt in den Konvektionszonen abgelagert oder sie verbrennen an der heißen Oberfläche des Katalysators. Der Vorteil dieser Filter besteht darin, dass für deren Betrieb kein zusätzlicher Stromanschluss nötig ist. Allerdings müssen die Filterkassetten regelmäßig (je nach Nutzung jedes Jahr oder alle zwei Jahre) gewechselt werden.

Preise für Feinstaubfilter

Ohne Einbau können Verbraucher bei aktiven Feinstaubfiltern mit Preisen von ca. 1.000 EUR ohne Montage rechnen. Passive Feinstaubfilter für Kaminöfen starten in der Regel bei ca. 300 EUR, müssen jedoch regelmäßig getauscht werden.

Fazit

Wer sich ohnehin einen neuen Kaminofen zulegen möchte, benötigt keinen Feinstaubfilter, da die Öfen alle wichtigen Grenzwerte einhalten. Bei älteren Öfen kann der Einbau evtl. sinnvoll sein, wenn es sich z.B. um ältere Kachelöfen handelt, die nur mit hohem finanziellem Aufwand neu gebaut werden können. Ofenbesitzer sollten ganz einfach durchrechnen, ob sich die Kosten für die Umrüstung mit einem Feinstaubfilter z.B. mit dem Kauf eines neuen Ofens decken. Liegen die Kosten letztlich auf dem gleichen Niveau, wäre der Neukauf empfehlenswert, weil Stilllegungs- oder Umrüstungsfristen erst einmal in weite Ferne rücken würden.

 

Update 01.06.2015: Mit einem Feinstaubfilter kann die BAFA-Förderung erhöht werden werden, wie dieser Artikel von haustechnikdialog zeigt.

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38 Kommentare

  1. Harry Schönfeld

    „Der Nachteil bestehe darin, dass für die Montage in der Regel ein Starkstromanschluss benötigt wird, damit für die
    elektrostatische Abscheidung genügend Strom zur Verfügung steht.“
    Hier lügt uns einer aber heftig die Taschen voll. Mir als altem gelernten Elektromechaniker und Dipl.-Ing.- Physik sträuben sich
    da die Nackenhaare!!! Der Herr hat wohl keine Kenntnisse in der Elektrotechnik oder Angst vor Hochspannung?

  2. Robby Stude

    Sehr geehrter Herr Schönfeld,
     
    vielen Dank für den Kommentar und den mehr oder weniger netten Fehlerhinweis. Wir werden diesen selbstverständlich korrigieren.
    Wir hoffen Sie nicht allzu sehr enttäuschen zu müssen uns keiner Lüge überführen zu können. Wir brandmarken uns statt dessen als einfache Menschen mit einfachen Fehlern.
     
    In der Tat haben wir keine Ahnung von Elektrotechnik und freuen uns, wenn wir auf eben diese aufmerksam gemacht werden. Vielleicht haben Sie in einer ähnlichen Situation das nächste Mal die Möglichkeit einfach formal und vor allem normal darauf hinzuweisen. Dem Gegenüber würde es sicher freuen.
     
    Viele Grüße
    Robby Stude

  3. Hans-Heinrich Hille

    Laut der gestrigen Sendung im Ersten kann man keinen großen Unterschied der Feinstauberzeugung bei alten oder neuen Öfen feststellen, eher sind die Prüfmethoden sehr theoretisch. So hat man festgestellt, dass die Feinstauberzeugung in der Praxis das 10- bis 50-fache der Prüfwerte beträgt – das erinnert an den VW-Diesel-Slandal.
    So denke ich seufzend, dass ich der Umwelt zuliebe doch meinem 2014 gekauften Polaris Ofen von
    Oranier sowie meinem nagelneuen Pelletofen von MCZ das Radfahren als beinlosen Fischen beibringen sollte, oder?

    Gibt es dazu neue Erkenntnisse auf Eurer Seite?

    Beste Grüße ohne Oberlehrergetue

  4. Robby Stude

     
    Sehr geehrter Herr Hille,
     
    auch wenn man der ARD heutzutage nicht mehr alles Glauben kann, ist dies in diesem Fall zutreffend. Tatsächlich ist bei allen Verbesserungen am Produkt (Luftregelung, Verschlusstechnik, Feuerraumgeometrie) keine Verbesserung vor Ort festzustellen. Der simple Grund ist, anders als bei VW, jedoch kein böser Wille sondern falsche Kommunikation.
     
    Das Grundproblem wird nicht benannt und der Kunde nicht über ein korrektes Heizverhalten aufgeklärt. Erlebte und gelebte Praxis ist, dass nur sehr wenige (bei uns weniger als 1%) überhaupt wissen was 1 kg Holz ist, welche Energiemenge es hat und welche Energiemenge benötigt wird. Statt dessen wird in der Praxis oft nach der Methode „Viel hilft viel“ verfahren. Das ist in etwa so als ob man ständig per Vollgas fährt.
     
    Auch die Korrelation zwischen Holzfeuchte und Wirkungsgrad ist überhaupt nicht bekannt.
     
    Es hilft weder bessere Technik noch mehr oder weniger reißerische Artikel und Beiträge. Es ist eine Frage von Wissen um Umgang damit. Holz ist und bleibt eine der besten Energiequellen, wenn es aus regionalen Quellen bezogen wird.
     
    Zum Heizen an sich gehört dann aber die Beschäftigung mit dem Feuer und dessen Wirkung. Hier haben die Schornsteinfeger zwar eindeutig den Auftrag aufzuklären. Aus unserer Erfahrung wird es aber viele zu selten wirklich gemacht.
     
    Viele Grüße
    Robby Stude

  5. Hans-Heinrich Hille

    Sehr geehrter Herr Stude,

    diese Erwiderung auf meinen Kommentar scheint mir ausserordentlich wichtig zu sein : in der Tat hat man sogar in idyllischen
    Orten auf dem Land höhere Feinstaubwerte gemessen als an Hauptverkehrsstrassen – aber auch hier hat man wie Sie schon bemerkten, den Fernsehzusachauer nur sich wundern lassen : weder wurden exakte Werte in Relation gesetzt noch den Betreibern die wichtigen Tipps zur Feinstaubvermeidung vermittelt und ans Herz gelegt :

    * Holzscheite nicht über 700 Gramm Gewicht verwenden
    * Holzfeuchte am besten bei 14%
    * mit langer Flamme brennen und nicht kokeln lassen
    * Abgasrohre sauber halten
    * beim Anzünden schnell auf Hitze kommen lassen
    * für ausreichend Frischluft sorgen

    Das steht übrigens in jeder Kurzanleitung eines Kaminofens.

    So schrecklich der Monoxyd-Tod der jungen leute neulich ist, so darf man doch nicht verschweigen , dass nur durch grobfahrlässige Unkenntnis der Brenntechnik dieses Unglück geschehen konnte.
    Nicht ohne Grund gab es Jahrtausende lang die „Hüter des Feuers“ !
    Danke nochmals für Ihre Erwiderung.
    Hans-Heinrich Hille

  6. Erika Hirschli

    Hallo, ich kann nur empfehlen, das Typenschild am aktuellen Kaminofen aufzusuchen und zu prüfen, ob der Ofen noch erlaubt ist. Es gibt Schornsteinfeger, die einem alles verkaufen wollen.

    Wie hoch sind die Grenzwerte?

    Für die sogenannten Einzelraumfeuerstätten,
    die VOR dem Inkrafttreten der VO am 22. März 2010 in Betrieb gingen, liegen die Grenzwerte bei 4 gr Kohlenmonoxid + 0,15 gr Staub/cbm. Diese Werte sind weniger streng als jene für ganz neue Öfen!!!
    Alle Anlagen, die NACH 2015 errichtet wurden, haben Grenzwerte von 1,25 gr Kohlenmonoxid + 0,04 gr Staub/cbm.
    Öfen aus der Zeit von März 2010 bis Ende 2014 dürfen auf 2 gr Kohlenmonoxid + 0,075 gr Staub/cbm kommen.

    und Zeitplan der Nachrüstung hat er gar nicht erwähnt, soll wohl gleich investiert werden (moderne Raubritterallüren): http://www.ofen-wissen.de/normen-oefen-feuerstaetten-raumheizer-kamineinsatz/anforderungen-feuerstaetten-pruefung.html#1BImSchV

  7. David

    Hallo Zusammen,
    Ich bin nicht sicher, ob das, was ich lese, auch verstanden habe. Gilt das nur für Kaminöfen? Ich habe einen Holzofen parallel zur Ölheizung und nutze diesen nur im Winter, etwas all zumsparen. Lt. Baujahre ist nun am 31.12. Ende. Ein „befreundeter Heizungsfachmann“ meines Schwiegervaters sagte uns, „da kann man nichts nachrüsten – der muss stillgelegt werden“. Durch einen entsprechenden Filter, der in die Abgasleitung eingefügt wird, sollte das doch möglich sein? Ölheizung und Holzofen laufen in den gleichen Kamin.

    Viele Grüße
    David

  8. Robby Stude

     
    Hallo David,
     
    Die Bundesimmissionsschutzverordnung gilt für alle holzbefeuerten Geräte. Für Einzelraumfeuerstätten in Bauart 1 (selbstschließende Tür) ist diese entsprechend bekannt geworden.
     
    Wenn also die Tür selbst wieder zurück fällt, fällt der Ofen unter die entsprechenden Stillegungs- und Nachrüstpflicht. Dies ist vermutlich auch so, da Ölheizung und Holzofen an einem Schornstein angeschlossen sind.
     
    Es ist natürlich möglich einen Filter in die Verbindungsleitung zwischen Ofen und Schornsteineingang zu montieren. Dazu gibt es einige Modelle. Verwendet man aber ein halbwegs vernünftige Ausführung liegen die kosten zwischen 500 und 800 EUR. Hier stellt sich automatisch die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Nur weil ein Filter nachgerüstet wird, wird es ja kein neuer Ofen. Ganz abgesehen von der Streitfrage wie gut der vorhandene Ofen im Vergleich zu modernen Feuerstätten ist, ist er auf jeden Fall anfälliger für Verschleiß und Totalverlust.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Robby Stude

  9. Stefan

    Hallo Herr Stude,

    zu Ihrem Beitrag vom 2. Februar: Elektromechaniker und Ingenieure sind wohl häufig vom Fach, was die Technik betrifft, nicht aber zwingend was das Zwischenmenschliche betrifft. Insofern finde ich Ihre Antwort ein wunderschönes Beispiel für Menschlichkeit. Super, hab mich gefreut 🙂

    LG
    Stefan

  10. Theodor

    Hallo Herr Stufe!
    Ich befeuere einen „Jotul Trondheim“ Baujahr 1986. Das Teil wird in der Heizperiode jeden Tag angemacht. Laut Händler gibt es kein Nachrüstkit für dieses Modell. Wissen Sie vielleicht, ob dies der Wahrheit entspricht? Der Ofen ist eingemauert und noch voll in Ordnung. Es würde viel Geld und Dreck im Haus kosten einen neuen Kaminofen einzubauen.
    Viele Grüße Theodor

  11. Robby Stude

     
    Hallo Theodor,
     
    die Frage nach einem „Nachrüstkit“ bezieht sich wahrscheinlich auf einen Abgasfilter? Dieser ist erstmal unabhängig vom eingebauten Gerät zu betrachten aber meist nicht sinnvoll.
     
    Der Einbau würde zudem ebenfalls Dreck und Aufwand verursachen. Auch wenn das ein Weg wäre, würden wir immer eher zu einem Gerätetausch raten.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Robby Stude

  12. Udo Becker

    Hallo,
    mein Kachelofen wurde 1989 von einem Privatmann nach traditioneller Bauweise (innen Lehm ?) gebaut. Er hat mehrere Züge und 4 Putzöffnungen, die ich schon einige Male gereinigt habe. Hauptheizung ist Gas mit Fußbodenheizung. Der Kamin hat getrennte Abgasführung für Gas und Holzfeuerung. Da der Ofen direkt an den Hauskamin anschließt, quasi den Kamin umschließt, kann man wahrscheinlich auch kein Staubfilter dazwischen bauen.
    Eine Typenzulassung gibt es natürlich nicht, bisher war der Schornsteinfeger zufrieden. Ich meine, er hat auch schon Messungen gemacht.
    Für einen Kommentar zur Zukunft meines geliebten Ofens mit Sitzbank wäre ich Ihnen dankbar.

  13. Robby Stude

     
    Sehr geehrter Herr Becker,
     
    Ihrer Beschreibung nach zu urteilen, handelt es sich um einen Ofen der in Bauart 2 (Tür schließt nicht selbstständig) errrichtet wurde. Wenn dem so ist, kann er bestehen bleiben (auch ohne Filter) wenn er nur gelegentlich genutzt wird.
     
    Viele Grüße
    Robby Stude

  14. Hans Wiesenthal

    Hallo, guten Tag Herr Stude,
    ich besitze einen Kaminofen aus Stahl
    ABC PEJSE Modell 911 (ABC ist jetzt die Firma HWAM). Dieser Ofen wurde 1988 erworben.
    Ich suche einen Feinstaubfilter zum Nachrüsten.
    Kennen Sie jemanden, der hier eine Lösung anbietet?
    Ich bin Ihnen für eine Nachricht sehr verbunden.
    Möglichst als EMAIL.
    Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank für Ihre Mühe.
    Hans Wiesenthal

  15. Irmgard Conrad

    Guten Tag Herr Stude,
    ich besitze einen Kaminofen aus Stahl. Genau kann ich das Kaufdatum nicht mehr sagen ich glaube aber es war 1986/87. Nun ssoll ich den Ofen laut Kaminkehrer stilllegen. Wenn ich diesen Ofen nachrüsten könnte würde ich es tun. Er hat keine selbstschließenden Türen. Der Ofen hat einen eigenen Kamin und wird im Winter manchmal beheizt.
    Auch ich suche einen Fachmann der mich über Kosten und Nutzen beraten kann.
    Für Ihre Mühe im Voraus vielen Dank
    Irmgard Conrad

  16. Ullrich Kacza

    Ich habe einen Gala 239 – 2 von Blank, pyramidenförmig mit seitlichen Granitplatten. Gibt es dafür einen Nachrüstfilter?
    Die vordere Klappe kann zufallen oder auch nicht, je nach Riegelstellung. Der Ofen wird 3 bis höchstens 6 mal im Jahr benutzt.
    Gruß Ullrich kacza

  17. Robby Stude

     
    Hallo Frau Conrad,
     
    bitte entschuldigen Sie zunächst die späte Antwort. In der Saison ist es manchmal schwierig.
     
    Eine komplette Beratung ist sicher im Blog nicht möglich und ich würde Ihnen auf jeden Fall empfehlen einen Fachhändler aufzusuchen. Gerne aber die grundlegenden Dinge an dieser Stelle:
     
    Der Schornsteinfeger hat grundlegend recht, wenn er die Stilllegung verweigert. Es kommt nicht darauf an ob die Tür sich selbst schließt (wird oft – auch von uns – vereinfacht so ausgedrückt) sondern ob das Gerät auch gemäß Typenschild der Bauart 2 zuzuordnen ist. Ist es also kein offener Kamin und fehlt ein Typenschild oder diese Ausweisung, wird die Stilllegung gefordert.
     
    Nun bin ich kein großer Fan von Filtertechnik, da die Idee war das Problem zu beseitigen und nicht die Symptome zu behandeln. Gleichwohl sind die fragwürdigen Messverfahren heutiger Feuerstätten ebenfalls in Zweifel zu ziehen und praktisch wird sich in vielen Fällen gar keine Änderung einstellen.
     
    Der Nachteil eines Filters beschränkt sich daher auf das alte Gerät an sich. Dieses wird mit den Jahren nicht besser und die Nutzung wird diese Geräte zwangsweise aussondern. Bedenken muss man nämlich zudem, dass ein vernünftiger Filter neben der optischen Einschränkung auch nicht ganz billig ist und zwischen 800,00 und 1200,00 EUR liegt. In diesem Preisbereich fangen bereits moderne und geprüfte Geräte an. Günstigere Filter gibt es aber das ist absolute Augenwischerei und wie mit jedem billigen Produkt.
     
    Wenn dennoch ein Filter eingebaut werden soll, sollten Sie sich vorab auch bezüglich der Folgekosten erkundigen.
     
    Ich hoffe ich konnte einen ersten Gedankenansatz liefern.
     
    Viele Grüße
    Robby Stude

  18. Robby Stude

     
    Sehr geehrter Herr Kacza,
     
    es gibt für quasi jeden Ofen einen Filter, da diese nicht in den Ofen sondern entweder in die Verbindungsleitung oder aber in den senkrechten Teil (Schornstein) eingebaut werden.
     
    Viele Grüße
     
    Robby Stude

  19. Willi Schmick

    Hallo Herr Stude,

    wir haben vor einigen Monaten einen Einbaukamin mit Wasserführung von einem deutschen Händler gekauft. Dieser sollte nun vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Dabei stellt e sich heraus, dass unser neuer Kamin einen CO2-Wert von 1,32 hat, also den Grenzwert 1,25 nicht erreicht. Es wurde ein neuer Kamin von La Nordica von einem deutschen Händler gekauft, es ist also anders als in dem Beitrag wohl nicht ganz so, dass man bei einem neuen Kamin keine Gedanken an diese Verordnungen verschwenden müsste. Oder bin ich vielleicht doch falsch informiert und der Schornsteinfeger würde nur gerne einen Filter sehen, eine Abnahme ist aber auch so möglich??

    Vielen Dank!

  20. Robby Stude

     
    Hallo Herr Schmick,
     
    danke für die offene Schilderung. Sie werden verstehen, dass ich das so nicht stehen lassen kann.
     
    Wenn ein deutscher Händler eine Feuerstätte verkauft die nicht den Anforderungen entspricht, macht er sich strafbar, auch wenn ich der Meinung bin, dass dies nicht mit Absicht passiert ist.
     
    Es ist eine deutsche Verordnung. Wenn ein ausländischer Hersteller involviert ist, muss man besondere Vorsicht walten lassen, da die Verordnung ja nur in Deutschland Gültigkeit besitzt und die Produkte in der Regel für den Weltmarkt produziert werden.
     
    Es bleibt also bei der Aussage, dass sich ein Endkunde keine Gedanken machen muss beim Kauf eines neuen Gerätes. Das ist alleinige Aufgabe des Händlers.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Robby Stude

  21. Otto

    Grüß Gott!
    Wir lieben unseren uralten Wamsler Küchenholzherd mit 120 mm Abgasrohr, der unsere Räume nun seit Jahrzehnten beheizt.
    Im Frühjahr ziehen wir in ein anderes noch älteres Haus um und der Kaminkehrer untersagt uns den Neuanschluss unseres alten Ofens, weil im anderen Haus sein Bestandsschutz erlischt. Wir können uns mit der Verschrottung nicht anfreunden, deshalb wüsste ich gerne, ob es irgendwie bezahlbare Nachrüstfilter für solche Küchenherde (Abzugsrohr nach oben) gibt, die akzettiert werden müssen von den „Behörden“?? Wie toll sie filtern ist mir ganz ehrlich gesagt nur nachgeordnet wichtig, es sollte halt eine praktikable Lösung sein, die ohne Messungen allgemein die Richtlinien erfüllt. Leider konnte ich da im Netz nicht fündig werden und wäre Ihnen für einen Produktnamen und einen entsprechenden Link sehr dankbar.
    Herzlichen Dank und freundliche Grüße, Otto

  22. Robby Stude

     
    Hallo Otto,
     
    Sie schreiben von einem Küchenherd und ich gehe beim Namen Wamsler und einem Anschluss von 120 mm auch von einem Holzherd für die Küche aus. Wenn dem so ist, liegt der Schornsteinfeger nach unserer Einschätzung grundsätzlich falsch.
     
    Hier steht in § 26 Abs. 4 S. 1 BimschV. das nicht gewerbliche Holzherde unter 15 kW nicht von der Stilllegung betroffen sind. Dem zu Folge betrifft, dass auch Herde die kein Prüfzertifikat haben und neu angeschlossen werden sollen.
     
    Hier kann man unter Umständen auch anderer Auffassung sein, wenn man unterstellt, dass neue Herde die Prüfung benötigen bzw. haben. Selbst dann wäre es gemäß § 26 Abs. 2 BimschV möglich den Herd zunächst durch den Schornsteinfeger messen zu lassen. Dies wäre im Übrigen auch bei einem Filtereinbau erforderlich.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Robby Stude

  23. Otto

    Hallo, ganz herzlichen Dank für Ihre Auskunft!
    Unser Bezirks-Kaminkehrer (Oberbayern) behauptet, dass alte Öfen vor einem bestimmten Datum (= „historische Öfen“) und allgemein alle Küchenherde (Holzherd) und Badeöfen unabhängig ihres Alters einen Bestandsschutz genießen, so lange sie genau dort angeschlossen bleiben, wo sie es waren, bevor es diese Verordnung gab. Sowie ich den Ofen in ein anderes Haus bringen will (er meinte streng genommen schon beim Wechsel in ein anderes Zimmer), gälte das als „Neuanschluss“, womit nur noch zertifizierte Öfen genehmigungsfähig wären … er verlangt die Stilllegung des Herdes, sofern er nicht im alten Haus verbleiben soll.
    Das trifft uns hart. Es würde mich sehr freuen, wenn wir eine Chance hätten ihn weiter betreiben zu können.
    Es handelt sich um einen relativ kleinen Herd mit 80cm Breite, Wasserbehälter und kleinem Backrohr, also sicher deutlich unter 10kw Heizleistung …

  24. Otto

    Grüß Gott nochmals!
    Ich habe versucht mich in die Gesetzestexte einzulesen und bin mir nicht sicher, ob ich die richtigen Stellen gefunden habe.
    Wenn ich das recht verstehe, dann müssen die Öfen vor dem 22. März 2010 angeschlossen worden sein, um WEITERbetrieben werden zu werden. Über einen Neuanschluss eines alten Holzherdes (ca. 70 Jahre alt) konnte ich nichts in Erfahrung bringen.
    Ich wäre sehr dankbar für eine klare „Gesetzeslücke“, die uns das auch für einen „Neuanschluss“ unseres alten Herdes im Frühjahr 2018 erlauben würde. Wenn Sie mir da mit einem Link und der entsprechenden Interpretation zum Gesetzesinhalt helfen könnten, wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen, Otto

  25. Robby Stude

     
    Hallo Otto,
     
    das ist eigentlich erwartungsgemäß eingetroffen. Da die Herde, wie bereits geschrieben, unter 15 kW gar nicht von der Stilllegung betroffen sind aber neue Herde in der Tat die Ausweisung bzw. das Prüfzertifikat benötigen, ist es eine sehr strenge Auslegung. Wurde dem Schornsteinfeger vorgeschlagen den Herd zu messen?
     
    Viele Grüße
     
    Robby Stude

  26. Robby Stude

     
    Hallo Otto,
     
    die entsprechenden gesetzlichen Regelungen ergeben sich alle aus der Bundesimmissionsschutzverordnung. Wie bereits geschrieben ist hier in § 26 Abs. 4 S. 1 geregelt, dass Herde nicht von der Stilllegung betroffen sind.
    Bezüglich eines Neuanschlusses gilt tatsächlich, dass ein Prüfzertifikat vorhanden sein muss. Selbst dann wäre für den Herd aber eine Nachmessung möglich. Diese wäre auch erforderlich, wenn ein Filter eingebaut wird.
     
    Viele Grüße
     
    Robby Stude

  27. Jürgen Hargens

    Sehr geehrter Stude!

    Wo bitte sind die angesprochenen Filter erhältlichß

    Danke vor für Ihre Antwort.
    J. Hargens

  28. Robby Stude

     
    Sehr geehrter Herr Hargens,
     
    die Filter können Sie in jedem Fachhandelsgeschäft für Öfen und Kamine sowie bei diversen Onlineshops kaufen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Robby Stude

  29. J. Lasch

    Sehr geehrter Herr Stude,
    ich beziehe mich zunächst auf Ihren Input vom
    17. November um 12:40 wie folgt:
    „Hallo Herr Schmick, danke für die offene Schilderung. Sie werden verstehen, dass ich das so nicht stehen lassen kann. Wenn ein deutscher Händler eine Feuerstätte verkauft die nicht den Anforderungen entspricht, macht er sich strafbar, auch wenn ich der Meinung bin, dass dies nicht mit Absicht passiert ist.“

    Da liege Sie m.E. leider falsch. Eine Feuerstätte ist keine Schusswaffe, da kann der Händler verkaufen was er gerade rumstehen hat. Er muss noch nicht einmal darauf hinweisen, dass das Gerät nicht betrieben werden darf. Verantwortlich für den Zustand ist immer der Feuerstättenbetreiber. Aber zur Sache:
    Ich betreibe nun im dritten Jahr einen „Hark“ Kaminofen, nachdem ich mich nach 20 Jahren tränenreich von meinem LEDA Kaminofeneinsatz getrennt habe. Ich kann auch richtig Feuer machen, weiß mit Primär.- und Sekundärluft umzugehen und heize immer schön mit heller Flamme.
    Dennoch beunruhigt mich die Feinstaubdiskussion , ich glaube auch nicht, dass mein „alter“ mehr Dreck verschleudert hat als der neue, den hat nur nie jemand gemessen. Richtig ist ja wohl, dass die Messungen der heutigen Öfen nur im optimalen Bereich vorgenommen werden, nicht aber in der Anheizphase. Mir stellt sich die Frage, wirkt ein Feinstaubfilter / Katalysator überhaupt in der Anheizphase oder erst bei Höchsttemperatur, wenn eh fast kein Feinstaub mehr entsteht?
    Danke im Voraus; J. Lasch

  30. Robby Stude

     
    Sehr geehrte Frau oder Herr Lasch,
     
    ich will nicht auf den Kommentar vom 17.11.2017 herum reiten, da ich kein Volljurist bin. Meine Rechtsauffassung sagt mir aber, dass weder der Hersteller an den Händler noch der Händler an den Hersteller Ware verkaufen darf die gegen Gesetze oder Verordnungen verstößt. Das ist meines Erachtens auch gerade sehr gut an dem unsäglichen VW Skandal sichtbar. Hier werden ja ebenfalls keine Grenzwerte eingehalten.
     
    Was die Feinstaubdiskussion bei den Öfen angeht, liegen Sie meines Erachtens mit Ihrem Glauben sehr richtig. Letztlich ist es eine Farce. Bei allem guten Gedanken die da vielleicht mitspielen, wird so getan als ob eine moderner Kaminofen jedes Holz zu Staub verwandelt und immer optimal Brandergebnisse bringt. Nichts könnte falscher sein. Gerade im Bezug auf den Feinstaub sind Faktoren wie die Holzqualität, Holzmenge, Holzart, Holzgröße und die Nachlegeintervalle von viel entscheidenderer Bedeutung.
     
    Die Messungen werden stets unter optimalen Bedingungen durchgeführt die in aller Regel mit der Realität nichts gemein haben. Genauso wie das bei Kühlschränken, Autos, Wlan Repeater usw. usw. der Fall ist.
     
    Ob nun ein Feinstaubfilter wirklich hilft oder sogar schädigend wirkt (Aufspaltung der Teilchen) kann ich nicht beurteilen. Persönlich bezweifel ich das aber – vor allem im Dauerbetrieb. Weder ein Experte und erst recht nicht der Kunde vor Ort können beurteilen, wenn ein Wechsel erforderlich ist. Die ausgestellten Zertifikate der Filter sind unter genau den gleichen nicht realen Bedingungen erstellt wurden wie die Öfen.
     
    Letztlich kann ich nur raten dem „Feuer machen“ mehr Aufmerksamkeit zu widmen und auf gute Luftstellung, gutes Holz und möglichst weiße Asche zu achten.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Robby Stude

  31. Walter

    Sehr geehrter Herr Stude,
    vielen Dank für den interessanten Artikel!
    Wir haben eine duale Zentralheizung, die über Öl und Holz betrieben wird (Viessmann mono vitola u f, Bj. 1982).
    Mich würde der Einbau eines Filters interessieren, um weiterhin Holz nutzen zu können.
    Einige Telefonate mit örtlichen Heizungsbetrieben resultierten in der Aussage, es gibt keine Möglichkeit der Nachrüstung.
    Auch die Suchmaschine liefert hier keine Ansprechpartner. Das Thema wird kaum behandelt.
    Können Sie hier einen Monteur/Hersteller nennen, die solche Filter herstellen?
    Vielen Dank!

  32. Jürgen Hargens

    Sehr geehrter Herr Stude,
    danke für Ihre Antwort vom 12. Januar.
    Ich war seit ca. 4 Monaten bereits bei verschiedenen Ofenausstellungen bzw. Ofensetzern. Auch im Internet keine Angebote. Niemand konnte mir sagen wo die Filter erhältlich sind. Die hintergründige Aussage war: wir wollen neue Öfen verkaufen.
    Aber vielleicht können Sie mir eine Adresse nennen.
    Herzlichen Dank im voraus.
    J. Hargens

  33. Robby Stude

     
    Sehr geehrter Herr Hargens,
     
    Sie können Feinstaubfilter z. B. hier kaufen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Robby Stude

  34. Robby Stude

     
    Sehr geehrter Herr Walter,
     
    das Thema wird in der Tat nicht behandelt. Der Hintergrund ist aus der eigenen Praxis der oft hohe Preis einer Nachrüstung im Vergleich zu einer neuen Feuerstätte.
     
    Für Zentralheizungen und Feuerstätten über 15 kW gibt es auch meines Wissens nach nur einen deutschen Hersteller der sich dahingehend spezialisiert hat. Das ist die Firma Kutzner & Weber. Ein entsprechender Link zu den Fitlern:
    http://www.kutzner-weber.de/deu/produkte/partikelabscheider.html
     
    Der Einbau ist hier eigentlich nicht das große Problem. Die Systeme kosten jedoch ab ca. 2500 EUR aufwärts. Das stellt sich dann immer die Frage ob man das für ein Gerät mit 36 Jahren noch ausgeben will und soll.
     
    Gerne können wir dazu in einer direkten Kommunikation oder über unseren Partnershop schornsteinmarkt.de kommunizieren.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Robby Stude

  35. klaus schondorff

    …hallo herr stude,
    können sie wir wohl noch sagen, wer solche nachrüstfilter anbietet?
    wo kann ich mich da kundig machen?
    ein kurzer hinweis wäre prima.
    herzlichen dank…

  36. Rainer Driehorst

    Passive Feinstaubfilter – Lieferanten gesucht.
    Passive Feinstaubfilter – leider bin ich bei meiner Suche nach einem Hersteller nicht fündig geworden. Sie schreiben, dass es solche Filter ab 300 € geben soll. Könnten Sie vielleicht diesbezüglich mal eine Marktübersicht veröffentlichen? Ich habe bisher leider keine geeignete Bezugsquelle gefunden (Hark passt nicht; weitere Fundstelle für katalysator-mit-bogen-90-fuer-bruno-pyro-und-bruno-mini ist wahrscheinlich nicht verwendbar).

    Hintergrund ist: Ich habe sein 1989 einen Warmluftkachelofen mit Heizeinsatz Jotul Christiania 850 (lt. Typenschild Herstellung 1986), der lt. Schornsteinfeger demnächst stillgelegt werden muss (ein neuer Bezirksschornsteinfeger, der alte hatte dazu keinerlei Hinweise gegeben; der Neue ist da strenger; war jedoch noch hinsichtlich der Stillegungsfrist wegen des Versäumnisses des alten Schornsteinfegers entgegenkommend.) Der Ofen wird vergleichsweise wenig genutzt (weniger als 30 Tage im Jahr, nur wenn es richtig kalt ist – Verbrauch in den letzten 24 Monaten 3,6 cbm Schüttholz); die Argumente wegen weniger Holzverbrauch durch neue Öfen und effektiveres Verbrennen relativieren sich dadurch natürlich erheblich und sind wenig zugkräftig. Die Anschaffungskosten eines neuen Heizeinsatzes und die Kosten für den Einbau würden sich unter diesen Umständen niemals amortisieren. Auch die aktiven elektronischen sind vor diesem Hintergrund einfach zu teuer. Da könnte ich die nächsten 25 Jahre billiger mit einem Heizlüfter zuheizen….(30 Tage x 4 Std x 2Kw x 0,30€/KW = 36€ Stromkosten p.A.! – und keine Holzeinkaufskosten).

    Ich suche nach einem passiven Feinstaubfilter, der für diesen Zweck eingebaut werden kann. Nach Hinweisen im I-net müssen diese zwar jährlich gereinigt werden; da ich den Ofen aber vergleichsweise nur wenig nutze, sehe ich da keinen grossen Arbeitsaufwand und keine grossen weiteren Kosten – nur – ich finde keine Bezugsquelle.

  37. Frank Meier

    Mir geht es genau so wie Herrn Driehorst. Ich habe auch nichts gefunden. Ich habe allerdings einen DDR Kachelofen.

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