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Glückstour 2015 – Schornsteinfeger helfen

Glückstour 2015 Aufstellung Schornsteinfeger in Fahrradkluft

Was passiert, wenn sich Schornsteinfeger zusammentun, um krebskranken Kindern zu helfen? Dann setzen sie sich aufs Fahrrad und radeln für Spenden. Auch im Jahr 2015 werden die Schornsteinfeger im Juli wieder zur sogenannten „Glückstour“ sieben Tage lang durch die Republik fahren, um dabei möglichst viel Geld zu sammeln. Sie legen dabei über 1.000 Kilometer zurück. Der Weg führt sie u.a. durch Kassel, Weimar und nach Dresden. Das Schornsteinfegerhandwerk  sowie die gesamte Branche für Feuerungstechnik sind bekannt für ihre Großzügigkeit, wenn es um Hilfen für gemeinnützige Zwecke geht. Mit der sogenannten Glückstour hat der Verein „Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern“ eine der größten privaten Spendenaktionen initiiert, die bis dato über 1.000.000 EUR sammeln konnte.

Start der Initiative im Jahr 2006

Der Verein „Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern“ wurde im Jahr 2005 von dem Schornsteinfeger Jürgen Stricker gegründet. Seine Frau und er hatten ihre Tochter verloren, die an Krebs erkrankt war. Sie wollten danach andere krebskranke Kinder unterstützen und gründeten kurzerhand einen Verein. Ihr Ziel war, zum einen das Bewusstsein in der Bevölkerung für diese Krankheit zu wecken, die auch sehr junge Menschen treffen kann und zum anderen wollte Jürgen Stricker mit seiner Frau Hilfe für Kinderkrebsstationen bereitstellen. Sie fingen an, Spenden zu sammeln. Um die Spendengelder zu verteilen, initiierten die beiden die sogenannte „Glückstour“, auf der eine Gruppe von Schornsteinfegern mit dem Fahrrad quer durch die Republik fährt und das eingesammelte Spendengeld an ausgewählte Institutionen verteilt, die sich um krebskranke Kinder kümmern. Im Jahr 2010 erlitt Jürgen Stricker das gleiche Schicksal wie seine Tochter. Er verstarb an Krebs. Doch die Tour wird weiterhin auch zu seinem Gedächtnis fortgesetzt. 2015 jährt sich die Glückstour nun zum 10. Mal.

Glückstour 2015

Die diesjährige Glückstour führt vom 1. bis zum 8. Juli 2015 von Iserlohn in sieben Etappen nach Dresden. 30 Schornsteinfeger radeln mit und verteilen vor Ort die im letzten Jahr gesammelten Spendengelder. Ziel ist der 131. Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks.

 

Weitere Informationen zur Glückstour 2015: www.glückstour.de

Weitere Informationen zum Verein „Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern“: www.schornsteinfeger-helfen.de

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2 Kommentare

  1. Raben

     
    Ich persönlich finde einen Ethanol Kamin besser, da er zum einen weniger Schmutz macht, es gibt keine Asche die zu entsorgen ist etc. Gleichzeitig soll es wohl auch besser für die Umwelt sein, zumindest wenn man Bio- Ethanol nutzt, dabei kenne ich mich aber zu wenig aus, wurde mir aber so berichtet und als letztes das Argument der Faulheit: Man muss kein Holz oder ähnliches hacken, trocknen und so weiter einfach nur ein Flasche kaufen und fertig.
     
    Finde das sind schon alles gute Argumente, auch wenn man sicherlich in der umgekehrten Richtung auch Argumente finden könnte.

  2. Robby Stude Artikelautor

     
    Sehr geehrter Herr Raben,
     
    mit Ihrer Einschätzung liegen Sie grundsätzlich nicht falsch. Es ist ja vor allem wichtig, dass ein Kamin zu der eigenen Vorstellung passt und man sich nicht zum „Sklaven des Ofens“ macht.
     
    Einen Nachteil der häufig nicht erwähnt wird, haben die Ethanol Kamine dann aber doch: Der Geruch von verbranntem Ethanol ist auf Dauer recht lästig und erinnert eine wenig an Chemiefabrik. Auch wenn einige Hersteller (Spartherm, Planika) bereits Verdampfer eingebaut haben, bleibt ein gewisser unangenehmer Geruch zurück.
     
    Viele Grüße
     
    Robby Stude

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