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Wanddurchführung

Mit einer Wanddurchführung bringen Sie Ihren Edelstahl Schornstein ganz einfach durch jede Wand.  Finden Sie die passende Schornstein Wanddurchführung hier.

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Wanddurchführung

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Wanddurchführung - Verbindung von Kaminofen und Schornstein

Feuerfeste Wanddurchführungen leiten Rohre durch Innen- und Außenwände und verbinden Kaminofen und Schornstein. Ihr Einbau ist aus Gründen des Brandschutzes notwendig, da die heutigen Feuerstätten eine sehr viel höhere Heizleistung erbringen als frühere Heizwärme erzeugende Systeme. Außerdem werden sie meist in Wände eingebaut, die aus brennbaren Materialien bestehen.

Schornsteinsysteme müssen so weit von entzündbaren Bauteilen entfernt montiert werden, dass an ihnen bei Nenn-Wärme-Leistung keine höheren Temperaturen als 80 Grad Celsius (bei Ruß-Brand: maximal 100 °C) entstehen. Laut Vorschrift dürfen Wärme erzeugende Systeme keine höheren Abgastemperaturen als 400 °C haben.

Dieser Abstand muss umlaufend 20 cm betragen. Er kann als belüfteter oder mit nicht entflammbaren Baustoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit gefüllter Bereich realisiert werden.

Einwandige und für doppelwandige Wanddurchführungen

Sie werden in zwei Ausführungen hergestellt, die den Feuerungsverordnungen der Bundesländer entsprechen. Ein Wandeinsatz Modell ähnelt einem Brandschutzkasten, die andere Wanddurchführung ist teleskopierbar. Ihr Gehäuse besteht aus zwei Hälften, die entsprechend der jeweiligen Wandstärke auseinandergeschoben werden. Es besteht wie die Wanddurchführungen anderer Bauarten aus Dauertemperatur beständigen Werkstoffen. Der Isolierblock im Gehäuseinnern hat eine Schmelztemperatur von mehr als 1000 Grad Celsius.

Das Brandschutzgehäuse besteht aus mehreren mineralischen Platten: Die Außenplatte wird später nach dem Einbau der Wanddurchführung mit Putz, Tapete oder einem Anstrich verkleidet. Dahinter befinden sich die eigentliche Wanddurchführung und mehrere Innenplatten.

Wandeinsätze für Schornsteine sind dank der Trockenbauweise so einfach einzubauen, dass sogar Nicht-Profis kaum Fehler unterlaufen dürften. Auch die nachträgliche Installation kann in verhältnismäßig kurzer Zeit bewältigt werden. Sie ersparen dem Hauseigentümer das Abreißen bzw. Versetzen tragender Bauteile und helfen daher, Zeit und Kosten zu sparen. Wandeinsätze sind in allen gängigen Querschnitten erhältlich und können nach Bedarf sogar gekürzt werden.

Da man sie als Fertig-Sets kaufen kann, erspart man sich eine Menge Zeit, die man sonst auf das Zusammensuchen der Einzelteile verwenden müsste. Außerdem passen alle zum Set einer Wanddurchführung gehörenden Werkstücke exakt zueinander. Übrigens: Bei besonders empfindlichen Baustoffen, wie sie im Trockenbau verwendet werden, dürfen ohnehin nur brandsichere Wanddurchführungen als Fertig-Sets eingesetzt werden.

Wie man eine Wanddurchführung anbringt

Wer seinen neuen Kaminofen mit dem Schornstein verbinden möchte und sich eine fertig konfektionierte Wanddurchführung gekauft hat, kann den Einbau in einigen wenigen Arbeitsschritten selbst durchführen. Zuerst stellt er den Kaminofen dort auf, wo er später dauerhaft stehen soll. Dann richtet er das Rauchrohr so aus, dass es die Wand dahinter berührt.

Er zeichnet mit Bleistift den Umriss des Rohres auf der Wand nach und einen weiteren Kreis in etwa 3 cm Abstand um ihn herum. Danach stemmt er die Wand an der vorgezeichneten Stelle auf und ummantelt das Loch mit feuerfestem Mörtel.

Nachdem der feuerfeste Mörtel ausgehärtet ist - das ist nach einem Tag der Fall - setzt er die fertige Wanddurchführung in die mit Mörtel ausgekleidete Wandöffnung und führt das Ofenrohr hindurch.

Kleine Undichtigkeiten können im Nachhinein notfalls auch noch mit Spezial-Silikon für Öfen oder einer Dichtschnur isoliert werden. Beide Materialien sind feuerfest und Temperatur beständig. Wem das Auftragen des Silikons zu aufwändig ist, der kann die undichte Stelle auch mit einer Fertigdichtung aus brandsicherem Silikon auffüllen.

Für Fragen rund um die Themen Schornsteinbau und Wanddurchführung stehen Ihnen unsere Fachberater im CAFIRO gerne auch telefonisch zu Seite und helfen Ihnen dabei, die richtigen Komponenten rund um Ihr Ofen- und Schornsteinprojekt auszuwählen.

Wanddurchführung Eka - Wandstärke 120 mm - SM225113WDW12
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Wanddurchführung Eka - Wandstärke 240 mm - SM225113WDW24
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Wanddurchführung Eka - Wandstärke 300 mm - SM225113WDW30
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Wanddurchführung Eka - Wandstärke 480 mm - SM225113WDW48
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Wanddurchführung Raab - Wandstärke 120 mm - SM1031275
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Wanddurchführung Raab - Wandstärke 240 mm - SM1031285
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Wanddurchführung Raab - Wandstärke 360 mm - SM1031295
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Wanddurchführung rund Schräder - Wandstärke 240 mm - SMS021108006
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Wanddurchführung rund Schräder - Wandstärke 360 mm - SMS021208006
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Wanddurchführung Raab - Wandstärke 500 mm - SM1031305
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Wofür wird eine Wanddurchführung benötigt?

Eine Wanddurchführung verbindet ein Ofenrohr (Rauchrohr, Abgasrohr) mit einem Schornstein. Dieser ist entweder an der Fassade des Hauses montiert (doppelwandiger Edelstahlschornstein) oder befindet sich als einwandiges Edelstahlrohr innerhalb eines gemauerten Schornsteins. Das einwandige Rauchrohr des Kaminofens wird von der einen Seite in den Durchbruch gesteckt. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das T-Stück des zwei- oder einwandigen Edelstahlschornsteins. Wanddurchbrüche werden wegen des besseren Zugs meist dort angelegt, wo der senkrechte Teil des Rauchrohrs waagerecht in die Mauer führt. Um eine Wanddurchführung nutzen zu können, müssen Sie zuerst einen quadratischen Durchbruch mit den erforderlichen Maßen machen. Da die beim Betrieb des Kaminofens entweichenden Heizungsabgase sehr heiß sind und viele Hauswände aus brennbaren Materialien bestehen, haben Sie die jeweils geltenden Brandschutzbestimmungen einzuhalten: Heutzutage haben viele Gebäude eine brennbare Außenhülle, weil die für eine optimale Wärmedämmung verwendeten Baustoffe entflammbar sind.

Die Durchführung sorgt dafür, dass das Ofenrohr mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand durch die Hauswand geführt wird. Die Dämmung des Rohrs bewirkt eine Verringerung der Hitzeabgabe an die unmittelbare Umgebung des Rohrs. Um eine brandschutzgerechte Durchführung herzustellen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Egal für welche der sicheren und wenig aufwendigen Lösungen Sie sich entscheiden: Sie ersparen sich eine umständliche manuelle Isolierung und das aufwendige Einmauern Ihres Rauchgasrohrs. Die heute im Schornsteinfachhandel erhältlichen Wanddurchführungssets sind von den Bauaufsichtsbehörden der Bundesländer zugelassen, weil sie die geltenden Feuerungsverordnungen und entsprechenden DIN-Bestimmungen erfüllen. Da sie unkompliziert einzubauen sind, eignen sie sich sogar für die Montage in Eigenregie. Grundsätzlich gilt ein Mindestabstand von 20 cm pro Seite vom Abgasrohr zu den umgebenden brennbaren Bauteilen. Ist dieses wenigstens zwei Zentimeter dick mit Dämmmaterial ummantelt, reichen jeweils 10 cm Abstand aus. Außerdem muss der Raum zwischen der feuerfesten Isolierung und der brennbaren Wand mit feuerfesten Baustoffen ausgefüllt sein.

Mithilfe der im Handel erhältlichen WDF-Wanddurchführungen können Sie den Sicherheitsabstand auf jeweils maximal 12,5 cm verringern. Verbinden Sie Ihren Kaminofen in Eigenregie mit dem Schornstein, muss Ihr Schornsteinfegermeister die Art der Ausführung begutachten. Ist der Anschluss vorschriftsmäßig, erhalten Sie von ihm die Erlaubnis, Feuerstätte und Schornstein betreiben zu dürfen. Müssen Sie Ihr Abgasrohr durch eine Holzwand führen, können Sie dafür ebenfalls ein Wanddurchführungsset nutzen: Die zugelassenen F90-Durchführungen dürfen außerdem direkten Kontakt mit dem sie umgebenden Holz haben. Ohne ein solches Set müssten Sie mit einer deutlich komplizierteren und aufwendigeren Montage rechnen. Sind Sie sich nicht sicher, welcher Schornsteinanschluss für Ihre Wand geeignet ist, lassen Sie sich am besten von Ihrem Schornsteinfeger beraten.

Aus welchen Materialien besteht eine Wanddurchführung?

Wanddurchführungen, die es als fertige Sets im Schornsteinfachhandel gibt, bestehen aus einzelnen feuerfesten Komponenten, die wie ein Baukasten zusammengesetzt werden: Das Schachtelement aus Porenbeton ist quadratisch und hat mittig eine runde Öffnung. Durch diese schieben Sie Ihr Abgasrohr so weit vor, dass sein Rand bündig mit dem Schornsteinschacht abschließt. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Rauchrohr nicht in den Schornsteinquerschnitt hineinragt. Da die Öffnung des vorgefertigten Schachtelements von einer Dämmschicht aus Mineralwolle und einer Dämmschale aus Mineralfasern umgeben ist, wird die Hitze des Ofenrohrs stark reduziert. Außerdem verhindern diese feuersicheren Baustoffe das Entstehen eines Brandes.

Die später auf der Fertigteildurchführung angebrachte Strahlungsplatte und Abdeckplatte machen die Öffnung unsichtbar: Nach beendeter Montage können Sie die Abdeckplatte tapezieren, überstreichen oder verputzen. Wanddurchführungssets WDF lassen sich in Kombination mit speziellen Feuerstätten-Anschlusssets FAS STD verwenden. Mithilfe dieser Rauchrohranschlüsse für Ofenrohre von 130, 150 und 180 mm Durchmesser lassen sich zu weite Abgasrohre im Querschnitt verkleinern und zu schmale vergrößern, sodass sie genau zur Schornsteinöffnung passen. Denn sind sie nicht hundertprozentig auf das T-Stück abgestimmt, kann es zum Austritt von heißen Abgasen in die Mauerdurchführung kommen.

Die Aufsatzstücke bestehen ebenfalls aus feuerfesten Materialien. Sie sind mit Querschnitten von maximal 200 mm erhältlich und bestehen aus einem Doppelwandfutter aus Metall, das von einem Keramikrohr, einer Mineralwolldämmung und einem Anschlagring aus Keramik umgeben ist. Das Anschlussset wird mithilfe des beiliegenden Säurekitts fixiert. Andere Hersteller verkaufen Wanddurchführungssets für einwandige Abgasrohre, die aus einer Kombination von Dämmstoffen mit einer Promatplatte bestehen.

Diese Bauteile halten ebenfalls Temperaturen von bis zu 400 °C aus und sind für den Betrieb mit festen Brennstoffen, Heizöl und Gas ausgelegt. Promatplatten werden aus Calciumsilikat und Zellulose gefertigt, mithilfe von Wasserdampf gehärtet und anschließend zu Platten gepresst. Die mineralischen Fasern bieten optimalen Brandschutz. Sie sind äußerst formstabil und haben eine wärmedämmende Wirkung. Möchten Sie Ihren Kaminofen nicht mit einem handelsüblichen Wanddurchführungsset an den Schornstein anschließen, können Sie dies auch mit einem einfachen Doppelwandfutter machen. Das sind Anschlussstücke aus doppelwandigem Edelstahlrohr, die nahe der Schornsteinöffnung dauerhaft mit feuerfestem Mörtel eingemauert werden. Anschließend stecken Sie einfach Ihr Ofenrohr hinein.

Zuvor sollten Sie allerdings noch die Wandanschlussrosette auf Ihr Abgasrohr schieben. Die aus 0,6 mm starkem unlackiertem Stahlblech gefertigten Doppelwandfutter halten Abgastemperaturen von maximal 400 °C aus und sind für Gas, Heizöl und Festbrennstoffe gleichermaßen gut geeignet. Nehmen Sie ein zugelassenes Produkt, dürfen Sie es in Absprache mit Ihrem Schornsteinfegermeister selbst einbauen.

Gibt es Alternativen zu einer zugelassenen Brandschutz Wanddurchführung?

Es ist zwar technisch möglich, die zugelassenen Brandschutzdurchführungen durch selbst gebaute zu ersetzen. Diese bieten jedoch keinen dauerhaft dichten Schornsteinanschluss. So gibt es beispielsweise Heimwerker, die ihr Rauchgasrohr je nach Durchmesser mit den erforderlichen Erweiterungs- und Reduzierstücken zusammenstecken, die Übergangsstellen mit feuerfestem Dichtband abdichten, mit Klemmen versehen und mit Schnellzement in der Wand einmauern. Aus Sicherheitsgründen wird allerdings von einer derartigen Vorgehensweise abgeraten. Außerdem könnten Sie dann Ihren Kaminofen später nicht mehr woanders hinstellen. Besser ist es, ein für den Schornsteinanschluss zugelassenes Doppelwandfutter einzubauen:

Kaufen Sie im Schornsteinfachhandel ein doppelwandiges Formteil, das einen etwas größeren Durchmesser als Ihr Rauchgasrohr hat. Zeichnen Sie seinen Umriss auf die zu bearbeitende Wand. Machen Sie den Durchbruch und setzen Sie das Doppelwandfutter dann in das sauber ausgefegte Loch ein. Dann füllen Sie den Raum zwischen dem Futter und der dieser umgebenden Wand vollständig mit Brandschutzmörtel auf. Warten Sie drei Tage, bis Ihr Mörtel fest ist. Danach können Sie das mit der Wandrosette versehene Ofenrohr in das Futter einführen und die Anschlussrosette an die Wand schieben. Auch diese Durchführung bedarf der Abnahme durch den zuständigen Schornsteinfegerfachbetrieb. Verwenden Sie eine vorgefertigte Lösung, können Sie sicher sein, dass Sie mit dieser die erforderlichen Sicherheitsabstände einhalten und ausschließlich feuerfeste Materialien verbauen. Ist das eingesetzte Bauteil außerdem noch zertifiziert, kann die sonst aus Brandschutzgründen erforderliche Einzelabnahme entfallen.

Welche Öffnung wird für welches Rohr benötigt?

Machen Sie einen quadratischen Wanddurchbruch, weil Sie das Abgasrohr Ihres Kaminofens an den Schornstein anschließen möchten, entstehen letztlich zwei Öffnungen: In der Wand des Raumes, in dem Sie Ihren Ofen aufstellen, haben Sie eine Öffnung für das Rauchrohr Ihrer Feuerstätte. Auf der anderen Seite des Durchbruchs befindet sich ein zweites Loch, über das später die beim Heizen freigesetzten heißen Abgase in den Schornstein geleitet werden. Der Radius der im Hausinnern befindlichen Öffnung sollte grundsätzlich zwei bis drei Zentimeter größer sein als der Übergang zum Schornstein. Ist die Wandöffnung fertig, montieren Sie Ihren Edelstahlschornstein so, dass der waagerechte Teil des T-Stücks genau in die von der Fassade aus sichtbare Öffnung passt und sich das Formteil mit der Reinigungsklappe unter dem T-Stück befindet. Stecken Sie zuvor aber noch die Rosette auf das T-Rohr auf und fixieren Sie den Außenschornstein mit einem Klemmband an der Hauswand. Anschließend können Sie Ihren Schornstein weiter nach oben bauen. Ist er fertig, bereiten Sie Ihre Wanddurchführung für das Einstecken des Ofenrohrs vor.

Führt Ihr Durchbruch direkt in einen gemauerten Schornstein, der mit einem einwandigen Edelstahlrohr saniert wurde, muss das T-Rohr ebenfalls in die andere Öffnung des Mauerdurchbruchs verlegt werden. Achten Sie beim Anlegen Ihrer Durchführung unbedingt darauf, dass Sie die richtigen Maße für das Loch wählen: Da das Abgasrohr einwandig ist, müssen Sie noch den Platz für die Isolierung einkalkulieren. Hat Ihr Ofenrohr beispielsweise einen Durchmesser von 150 mm, kommen noch jeweils 30 mm für seine Ummantelung (Dämmschale) hinzu. Weil es aber keine Rohrstücke mit einem Durchmesser von 210 mm gibt, muss Ihr Loch 220 mm weit sein. Das auf der anderen Seite des Durchbruchs gelegene T-Stück ist bei einem Außenschornstein aus Edelstahl ohnehin doppelwandig. Daher benötigen Sie für dieses keine zusätzliche Dämmung.

Auch in unserem RAUCHZEICHEN Blog finen Sie weitere Beiträge über Wanddurchführungen.

Wie dichtet man das Rohr in der Durchführung ab?

Ofenrohre müssen gut isoliert werden, damit keine heißen Gase vom Heizen austreten können. Das gilt für das zur Wandöffnung führende Rohr und das in der Wand verlaufende gleichermaßen. Beide werden auf unterschiedliche Weise abgedichtet. Die innerhalb der Wand angelegte Isolierung verhindert, dass das sich durch die heißen Abgase ausdehnende Ofenrohr Risse in der Mauer verursacht.

Besteht die Durchführung aus brennbaren Baustoffen, können diese durch die Hitze Feuer fangen. Um das zu verhindern, umgibt man das Wandfutter mit einer Isolierung aus mineralischer Dämmwolle und verspachtelt es bündig mit feuerfestem Mörtel. Fest gestopfte Steinwolle beispielsweise ist eine gute Lösung, da sie sehr hitzebeständig ist.

Möchten Sie kein spezielles Wandfutter und kein Wanddurchführungsset einsetzen, kaufen Sie sich für Ihr unlackiertes Abgasrohr eine Ofenrohrisolierung mit den erforderlichen Maßen. Diese besteht aus einer 40 mm starken aluminiumummantelten Dämmschale aus Steinwolle. Sie hält Temperaturen von bis zu 400 °C aus, ihre Aluminiumhülle maximal 80 °C. Beachten Sie aber bitte, dass es anfangs zu einer geringfügigen Rauchentwicklung kommen kann. Das liegt daran, dass sich das in der Steinwolle enthaltene Bindemittel verflüchtigt.

Für welche Wandstärken ist die Wanddurchführung geeignet?

Die als Set erhältlichen Wanddurchführungen WDF gibt es je nach Hersteller für unterschiedliche Wandstärken. Gängige Maße sind 120 und 240 mm. Zur Montage bei Häusern älteren Baujahrs und sehr massiven Schornsteinwänden sind Wandstärken von 360 und 440 mm gut geeignet. Ist die für Ihre Hauswand benötigte Stärke nicht dabei, nehmen Sie die nächsthöhere Wandstärke und kürzen Sie das Schachtelement entsprechend. Dazu nehmen Sie einfach eine Stichsäge oder einen Fuchsschwanz.

Einige Hersteller von zugelassenen Wanddurchführungssets bieten sogar Produkte mit einer Stärke von bis zu 500 mm an. Die im Fachhandel erhältlichen Schornsteinanschlüsse eignen sich für Wände in Trockenbau- und Massivbauweise gleichermaßen. Sogar Sets mit einem Schachtelement von 500 mm Länge lassen sich problemlos verbauen: Sie schieben es einfach in Ihren Durchbruch und fixieren es mit Brandschutzkleber.