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Schornsteinneubau: Leichtbauschornsteine – endlich keine Gewichtsprobleme mehr

Der Leichtbauschornstein ist die Weiterentwicklung des bekannten Edelstahlschornsteins. Dieser ging aus der klassischen Schornsteinkonstruktion aus Ziegelsteinen hervor, die schon die alten Römer kannten. Leichtbaukamine sind als Bausätze erhältlich und eignen sich bestens für den nachträglichen Einbau im Außen- und Innenbereich. Auch im Neubau werden sie aus ästhetischen Gründen gerne mitgeplant.

Diese Vorteile bietet ein Leichtbaukamin

Der platzsparende Leichtbaukamin ist für alle rechtskonformen Feuerstätten zugelassen. Gegenüber Tonmodellen beeindruckt das geringe Eigengewicht des Kalziumsilikats. Der laufende Meter wiegt höchstens 30-40 kg und die Bauteile lassen sich leicht zusammensetzen. Die geringere Wanddämmung und eine dünne Außenschale erlauben Schornsteinbauern zudem mehr gestalterische Flexibilität gegenüber älteren Modellen. Auch für Umbauten in denkmalgeschützten Häusern ist ein Leichtbauschornstein geeignet.

Einwandige oder doppelwandige Kamine?

Einwandige Edelstahlschornsteine bestehen aus einem Rohr mit Kalziumsilikat-Beschichtung und einer feuerfesten äußeren Dämmschicht. Leichtbaukamine können mit allen gängigen Brennstoffen wie Holz, Kohle, Pellets, Gas und Öl betrieben werden. Doppelwandige Edelstahlkamine sind ebenfalls für innen und außen konzipiert. Dank ihrer Konstruktion ist ein geringerer Abstand zu Hauswand möglich. Ästhetisches Design und hohe Variabilität machen Edelstahlaußenkamine auch zu beliebten Gestaltungselementen.

Die Verbindungstechnik ist dichtungsfrei

Die Kamine halten sehr lange und sind äußerst sicher. Sie können an beinahe jeder Fassade nachgerüstet werden. Edelstahlschornsteine gibt es in verschiedenen Stärken, Höhen und Durchmessern. Sie eignen sich zur Schornsteinsanierung oder Kaminerhöhung und können auch als Abgasleitung verwendet werden. Die sichere und schnelle Montage wird mittels Steckverbindung realisiert. Sie sind kostengünstig und steigern dennoch den Wert der Immobilie.

Im CAFIRO-Onlineshop finden Sie einwandige und doppelwandige Kaminbausätze sowie einzelne Leichtbauelemente zur Sanierung Ihres Schornsteins. Eine Sanierung ist dann zwingend erforderlich, wenn der Kamin versottet, undicht ist oder eine Gasthermen bzw. ein Niedertemperaturkessel angeschlossen werden soll. Das Problem besteht darin, dass Kessel im feuchten Betrieb den Taupunkt bereits im Schornstein unterschreiten und ein säurehaltiges Kondensat bilden. Ohne Einlage aus Edelstahl würde der Schornstein korrodieren.

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Kann man einen Schornsteinneubau auf Estrich bauen?

Schornsteinneubaue haben, wie die Bezeichnung dieser Art Schornstein bereits andeutet, ein recht geringes Gewicht: Ein Meter Schornstein wiegt je nach Modell und Abmessungen zwischen 25 und 35 Kilogramm. Daher muss der Schornstteinneubau auch nicht unbedingt im Keller auf dem Steinboden errichtet werden. Im Unterschied zu gemauerten Abgasanlagen lässt er sich nach Bedarf sogar ab einer bestimmten Etage bauen.

Der für mehrgeschossige Häuser geeignete Schornstein kann für eine einzige Feuerstätte oder für zwei oder mehr Feuerstätten angelegt werden. Wegen seines geringen Gewichts benötigt er kein Fundament und lässt sich daher auf dem normalen Keller- oder Geschossboden montieren. Als Untergrund der in Schornsteinneubau errichteten Anlage ist sogar herkömmlicher Estrich gut geeignet. Dieser wird zum Ausgleich von Unebenheiten direkt auf dem Rohboden aufgetragen. Da sich jedoch nicht jeder Estrich für alle möglichen Arten von Belastungen eignet, kann der Bauherr nichts falsch machen, wenn er seinen Schornstein für den Innenbereich auf Zementestrich errichtet.

Diese am häufigsten genutzte Estrichvariante ist in verschiedenen Festigkeitsklassen erhältlich und verfügt darüber hinaus noch über eine hohe Feuchtigkeitsresistenz. Der Schornstein kann dann 20 bis 30 Tage später auf dem aus Zement, Sand und Wasser bestehenden Estrich montiert werden. Übrigens: Falls Estrich und eine Bodenmontage nicht infrage kommen, kann der Bauherr seinen Schornsteinneubau auch erhöht oder sogar waagerecht anbringen.

Kann man einen Schornsteinneubau verkleiden?

Der rußbrandbeständige Schornstein, der im Hausinneren installiert wird, hat einen Schacht aus feuerfesten Kalziumsilikatplatten. Diese werden einfach nach dem Nut-und-Feder-Prinzip ineinandergesteckt und mit speziellem Brandschutzkleber und Schrauben fixiert.

Nach der Verspachtelung der Oberfläche kann der Bauherr den Schacht nach Belieben und passend zur Einrichtung des jeweiligen Raumes verkleiden. Er streicht ihn in einer attraktiven Farbe, tapeziert ihn oder verputzt ihn einfach nur.

Der Schornsteinkopf, der laut Vorschrift maximal 1,50 m über das Dach hinausragen muss, lässt sich ebenfalls mit nur wenigen Arbeitsschritten vor der Witterung schützen und visuell ansprechend gestalten.

Je nachdem, welche Optik das Eigenheim hat, kommen vorgefertigte Kupfer-, Zink- oder Edelstahlplatten infrage. 

Diese Form der Verschönerung eignet sich besonders gut für die moderne Stahl-Glas-Architektur. Die Stülpverkleidungen werden einfach auf den Schornsteinseiten befestigt und bieten den Vorteil, dass man sie sogar in der kalten Jahreszeit anbringen und im Bedarfsfall schnell und unkompliziert wieder entfernen kann.
Das ist beispielsweise dann erforderlich, wenn der Schornsteinneubau vom Dach aus kontrolliert werden muss oder bestimmte Dacharbeiten durchzuführen sind. Damit die Stülpverkleidung später auch optimal passt, muss sie auf die Neigung des jeweiligen Daches abgestimmt werden. Bauherren, die Kupfer als Ummantelung ihres oberen Schornsteinteils attraktiv finden, dürfen allerdings keine Dachrinnen aus Zink haben. Zink-Stülpköpfe sind als glatte und als leicht verwitterte Platten erhältlich.

Wer sich seine Metallplatten lieber selbst zuschneiden möchte, sollte wegen der erforderlichen Maße aber zuvor Rücksprache mit seinem Schornsteinfeger halten. Bauherren, die es Ton in Ton mögen, wählen passend zu ihrem Dach Ziegel als Verkleidung. Optisch sehr ansprechend ist auch eine Verschönerung mit Fiberglas in Schieferoptik.

Für diese besondere Form der Stülpverkleidung kann man sogar auf das Anbringen einer Unterkonstruktion verzichten: Die Platten werden einfach mit Abstandhaltern montiert. Weitere interessante Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich mit Natur- und Kunstschiefer. Die Naturschieferplatten sollte sich der Heimwerker aber vom Fachmann zuschneiden lassen. 

Wie werden Schornsteinneubau nachgerüstet?

Schornsteinneubau lassen sich sogar von weniger geübten Heimwerkern einbauen. Die Decken- und Wanddurchbrüche sollten allerdings besser von einer Fachfirma gemacht werden. Voraussetzung ist auch in diesem Fall das Vorliegen einer Baugenehmigung. Beliebte Montageorte für den Innenschornstein sind die Hausmitte und eine Hausinnenwand.

Für seine Platzierung maßgebend sind nicht nur die baulichen Gegebenheiten, sondern auch der Aufstellungsort des Kaminofens. Schornsteine mit einem Rohrdurchmesser von beispielsweise 150 mm haben ein Außenmaß von nur 29 x 29 cm. Außerdem muss vorab geklärt werden, auf welcher Etage die Abgasanlage stehen soll. Wie groß der Querschnitt des Schornsteins und damit der Platzbedarf innerhalb des Hauses sein muss, hängt von der Leistung der Feuerstätte(n) ab.

Öfen mit hoher Wärmeleistung erfordern einen größeren Querschnitt des einschaligen Edelstahlrohrs und damit auch einen dementsprechend größer dimensionierten Schacht. 

Anschließend durchbricht man die Decken und legt die Dachdurchführung an. Ein separater Lüftungsschacht ist bei den meisten Eigenheimen nicht notwendig: Zwischen dem von einer feuerfesten Dämmschale umgebenen Edelstahlrohr und den Schachtwänden befindet sich ein Ringspalt, der vom Schornsteinkopf aus mit Luft gefüllt wird. Hauseigentümer, die ihr Dach noch zusätzlich mit einer Solaranlage ausstatten möchten, sollten vom Heizungskeller aus neben dem Leichtbauschlot einen Schacht für die benötigte Solartechnik anlegen.

Wie baut man Schornsteinneubau ohne Fundament?

Sind die erforderlichen Deckendurchbrüche und die Dachdurchführung angelegt, steckt der Heimwerker einfach die einzelnen Teile seines Schornsteinbausatzes und der Dämmung so zusammen, dass sich die Zugänge zum Kaminrohr an der passenden Stelle befinden.

Individuelle Lösungen können durch Zuschneiden des einschaligen Edelstahlrohres und der Dämmschale mit einem Fuchsschwanz realisiert werden. Anschließend wird der Schornsteinschacht aus den vorgefertigten Kalziumsilikatplatten gebaut. Auch diese werden nur zusammengesteckt und mithilfe eines speziellen Klebers und einer geringen Anzahl Schrauben sicher befestigt.

Die aus Zellulose und mineralischen Rohstoffen gefertigten Platten sind formstabil und druckfest und lassen sich nach einer Vorbehandlung (Verspachteln) gut verputzen, mit Tapete bekleben oder farbig streichen. Um die Statik seines Kamins in Schornsteinneubau muss sich der Hauseigentümer keine Sorgen machen: Mehrere Stege im Inneren des Schachtes sorgen dafür, dass Abgasrohr und umgebende Dämmung in ihrer Position bleiben. Die Verbindung zum Kaminofen wird durch eine wärmegedämmte feuerfeste Wanddurchführung hergestellt. Bei der Montage des Schachtes sollte der Bauherr jedoch darauf achten, dass sich die Revisionstür (Reinigungsöffnung) an einer gut zugänglichen Stelle befindet und diese dann beim Bauen des jeweiligen Schachtabschnitts einfügen.

Der Schornsteinsockel besteht aus einem Fußteil mit Kondensatablauf und Kondenswassergefäß. Auf der Schornsteinmündung bringt der Hauseigentümer einen Schornsteinkopfhalter und eine Regenhaube an. Diese hält Niederschläge von der Mündungsöffnung fern. Im Anschluss daran wird der aus dem Dach herausragende Schornsteinteil noch mit Metallplatten oder Ziegeln verschönert und zugleich wetterfest gemacht.

Womit kann man einen Schornsteinneubau reinigen?

Da die Abgasableitung bei Schornsteinenneubau über ein korrosionsbeständiges hochwertiges Edelstahlrohr erfolgt, lassen sie sich genauso reinigen wie normale Edelstahlschornsteine: Der Kaminkehrer überprüft, ob sich seit der letzten Kontrolle Ablagerungen auf der Innenwand des Rohres gebildet haben.

Das geschieht beispielsweise, wenn die Hausbewohner minderwertiges Scheitholz verfeuern. Dieses hat oft eine Restfeuchte von mehr als 15 % und hinterlässt beim Verbrennen übermäßig viel Kondensat.

Ähnliche Probleme treten auf, wenn selbst geschlagenes Holz nicht lange genug oder nicht richtig gelagert wird. Außerdem verursachen falsch dimensionierte Schornsteinrohre Rußablagerungen.

 Im Normalfall reicht es aus, wenn der Kaminkehrer das Rohr mit seiner trockenen Perlonbürste vom Dach aus reinigt: Der Ruß fällt durch die zuvor geöffneten Rußklappen und kann danach weggefegt werden. Befinden sich im Edelstahlrohr allerdings hartnäckige Ablagerungen, lässt er zuvor noch einen Schlauch in den Schlot hinab, der die Rohrinnenwand mit einer speziellen Reinigungsemulsion vorbehandelt. Anschließend reinigt er sie wie üblich mit seiner Perlonbürste. 

 

Kann man einen Schornstein in Schornsteinneubau schräg führen?

Schornsteine sollten grundsätzlich nur dann schräg geführt werden, wenn es nicht anders möglich ist. Steht beispielsweise ein Dachsparren im Weg, ist es besser, den Schornsteinneubaukamin an anderer Stelle einzubauen, anstatt den Zimmermann mit den erforderlichen Dacharbeiten zu beauftragen. Als Alternative bietet sich eine Schrägführung an. Diese wird meist im Winkel von 30 oder 15 Grad angelegt. Allerdings sind Rohrstücke aus Edelstahl, die mit einem schrägen Teilstück zusammengesteckt werden, eine potenzielle Schwachstelle: An ihnen kann sich vermehrt Kondenswasser aus den abgeleiteten Rauchgasen ansammeln. Außerdem müssen beim Einbau von Schrägstücken (Schornsteinwinkeln) bestimmte statische Bedingungen erfüllt werden, wozu nur ein zertifizierter Fachbetrieb imstande ist. Im Unterschied zu anderen Schornsteinen lässt sich eine Schrägführung bei Abgasanlagen in Schornsteinneubau einfacher realisieren. Hauseigentümer, die eine solche bei sich montieren möchten, müssen entsprechend den in der DIN 18160-1 festgelegten Bestimmungen Folgendes beachten:

- Der Winkel zwischen dem schrägen und dem geraden Schornsteinteil darf nicht mehr als 30 Grad betragen.
- Der schräge Abschnitt ist von unten über eine Revisionstür gut zu erreichen.
- Es ist nur diese eine Schräge vorhanden.
- Die Schrägführung befindet sich in einer Höhe von maximal 10 Metern über dem Schornsteinboden, auf den obersten Teil des Schornsteinwinkels bezogen.
- Im Bereich der Schräge liegen die Lagerfugen ebenfalls rechtwinklig zur Achse.
- Der schräge Rohrabschnitt ist bei Schornsteinabgasanlagen, die sich innerhalb von Gebäuden befinden, von außen untermauert.
- 30 Grad-Verzüge haben zu Beginn und zum Ende des Schornsteinwinkels noch eine zusätzliche waagerechte Verziehkragplatte, die die Schräge noch zusätzlich abstützt.
- Ist die teilweise schräge Abgasanlage mit einer Feuerstätte verbunden, in der feste Brennstoffe wie Scheitholz oder Pellets verbrannt werden, muss das Edelstahlrohr über isostatische Muffenrohre verfügen. Diese verringern die im Schornstein gebildete Feuchtigkeit schneller.

Kann man ein Schornsteinneubau selbst reinigen?

Schornsteinneubau lassen sich genauso wie herkömmliche ein- oder doppelwandige Edelstahlkamine mit recht wenig Aufwand selbst reinigen. Ein Blick durch die geöffnete Revisionstür verrät, wie es um die Rohrinnenseite bestellt ist.

Normaler Ruß lässt sich von der Schornsteinmündung aus dem Abgasrohr kehren, wie es der Schornsteinfeger macht. Dazu lässt der Heimwerker seine Perlon-Spezialbürste mit weichen Borsten mehrmals in den Schacht hinab, sodass sich der anhaftende Ruß löst.

Schmierige Ablagerungen lassen sich gut mit einem weichen, in handwarmes Wasser mit ein wenig mildem Geschirrspülmittel getauchten und um die Bürste gewickelten Tuch entfernen. Dazu bewegt er die Bürste wie gehabt mehrmals vom Dach aus nach unten und zurück. 

Doch Vorsicht: Stahlbürsten, die man für gemauerte Schornsteine verwendet, sind zum Säubern von Edelstahlabgasrohren ungeeignet. Sie rauen die Oberfläche auf, sodass sich in der Folgezeit nur noch mehr Schmutz darauf ansammelt. Perlonbürsten sollten unter keinen Umständen Kontakt mit unedlen Metallen haben, weil sie sonst den hochwertigen Edelstahl schädigen können.

 

Worauf sollte man beim Kauf von Schornsteinneubau achten?

Hauseigentümer, die einen Schornsteinneubau kaufen möchten, sollten sich unbedingt für einen hochwertigen Bausatz aus einem Fachmarkt entscheiden. Die Edelstahlrohrteile bestehen am besten nur aus langlebigem V4A Edelstahl, der mit der richtigen Pflege vor Korrosion geschützt ist. Denn die in den heißen Rauchgasen enthaltenen Säuren greifen minderwertige Stähle an. Ebenfalls wichtig: Die Abmessungen des Schornsteinrohrs (Durchmesser) und des Schornsteinkastens.

Das Rohrmaß spielt hauptsächlich für den Zug eine Rolle. Außerdem sollte der Bauherr die Maße und Eigenschaften seines Schornsteinsets auf die Anforderung(en) seiner Feuerstätte abstimmen. Kaminöfen, die höhere Abgastemperaturen verursachen, setzen deutlich weniger Kondensat frei als beispielsweise Pelletöfen beziehungsweise konventionelle Öl- und Gasheizungen. Diese erzeugen nicht so heiße Rauchgase. Betreibt der Hauseigentümer mehrere Heizungen mit verschiedenen Baustoffen, muss das Innenrohr seines Schornsteinneubaukamins für die feuchte (W) und zugleich trockene (D) Betriebsweise zugelassen sein. Dies trifft heutzutage auf die meisten Bausätze zu.

Gehören feste Brennstoffe zu den verwendeten Heizmaterialien, setzt sich im Laufe der Zeit Ruß im Schornsteinrohr ab. Damit es nicht zu einem Rußbrand kommt, sollte eine Anlage der Klasse G gewählt werden. Die hinter dem G angegebene Ziffer steht für den obligatorischen Abstand in Zentimetern, der zu entflammbaren Bauteilen einzuhalten ist.

Auch die Feuerwiderstandsklasse ist wichtig: Der über mehrere Geschosse führende Schornstein muss im Brandfall dem Feuer wenigstens 90 Minuten lang widerstehen können (L90-Schornstein). Damit es im Nachhinein bei der Abnahme der Abgasanlage keine Schwierigkeiten gibt, empfehlen Experten, zur Berechnung der Schornsteinmaße einen Fachmann zurate zu ziehen. Dieser berechnet dann Länge und Querschnitt der Anlage.