{"id":2543,"date":"2016-08-04T22:40:17","date_gmt":"2016-08-04T20:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schornsteinmarkt.de\/rauchzeichen\/?p=2543"},"modified":"2016-08-04T22:40:17","modified_gmt":"2016-08-04T20:40:17","slug":"russbrand-die-fakten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cafiro.de\/rauchzeichen\/russbrand-die-fakten\/","title":{"rendered":"<b>Ru\u00dfbrand<\/b> &#8211; die Fakten"},"content":{"rendered":"<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1269 size-full linkmaske\" title=\"Alle Fakten zum Russbrand im Kamin\" src=\"\/rauchzeichen\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/russbrand.jpg\" alt=\"Russbrand im Schornstein\" width=\"702\" height=\"361\" data-id=\"post-link-2543\" \/>\n<p>Ein Ru\u00dfbrand geh\u00f6rt zu den potenziell gef\u00e4hrlichen Begleiterscheinungen, die beim Heizen mit Holz entstehen k\u00f6nnen. Er tritt auf, wenn sich Ru\u00dfablagerungen im Rauchrohr oder im Kamin eines Holzofens entz\u00fcnden. Die Folgen k\u00f6nnen fatal sein. Ein Grund mehr f\u00fcr uns sich dem Thema im Detail anzunehmen. Wir empfehlen das Lesen frei nach dem Motto: &#8222;Wer die Fehler kennt, kann sie vermeiden&#8220;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Was ist Ru\u00df?<\/h2>\n<p>Ru\u00df bildet sich bei einer unvollst\u00e4ndigen Verbrennung von Brennstoffen, die zur Bildung von Pech- und Teerpartikeln neigen. Neben Rohbraunkohle und Torf geh\u00f6rt auch Holz zu dieser Brennstoffgruppe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Besitzer von mit Holz befeuerten Kamin\u00f6fen oder Schweden\u00f6fen stellt sich somit die Frage, wie Ru\u00dfbr\u00e4nde entstehen und wie sie sich verhindern lassen. Die weitaus h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr einen Ru\u00dfbrand besteht in einer falschen Bedienung des Ofens und fehlerhaftem Heizen. Weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr die Brandgefahr durch einen verru\u00dften Kamin sind ungeeignete Feuerst\u00e4tten von geringer Qualit\u00e4t, durchfeuchtete Brennstoffe, Luftmangel w\u00e4hrend der Verbrennung sowie die Kondensation der Rauchgase im Kamin.<\/p>\n<h2>Wann bildet sich im Kaminofen oder Schwedenofen Ru\u00df?<\/h2>\n<p>Holz ist ein organischer Brennstoff. Chemisch gesehen ist seine Verbrennung eine Redoxreaktion (Reduktions-Oxidations-Redaktion), bei der die im Holz enthaltenen Kohlenwasserstoffe und der Sauerstoff der Luft miteinander reagieren. Dabei werden Licht- und W\u00e4rmeenergie erzeugt. Bei einer vollst\u00e4ndigen Verbrennung von Holz entstehen feste Verbrennungsr\u00fcckst\u00e4nde in Form von grauer Asche, als Abgase emittiert ein solches Feuer vor allem CO2, Wasserdampf und Stickstoff.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Emissionsanteil an Ru\u00df und Teer ist dagegen sehr gering. Voraussetzung f\u00fcr eine solche vollst\u00e4ndige Verbrennung ist, dass der Brennstoff die Phasen des Verbrennungsprozesses (Z\u00fcndung, Gasverbrennung\/Pyrolyse, Holzkohlebildung und Ausbrandphase) ungehindert und komplett durchlaufen kann. Hierf\u00fcr sind vor allem eine ungehinderte Luftzufuhr in den Ofen sowie trockene Brennmaterialien von Bedeutung. Die Restfeuchte von Brennholz sollte die Grenze von 20 Prozent m\u00f6glichst nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ru\u00df entsteht in einem Kaminofen oder Schwedenofen immer dann in gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df, wenn gegen\u00fcber dem oxidierenden Sauerstoff der Brennstoff \u00fcberwiegt. Solange es sich dabei um zeitlich begrenzte Phasen handelt, entstehen hierdurch keine Ru\u00dfprobleme f\u00fcr das Rauchrohr und den Schornstein. Anders sieht es aus, wenn die Ru\u00dfemissionen durch falsches Heizen oder technische M\u00e4ngel zum Dauerzustand werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Generell gilt, dass verst\u00e4rkter Ru\u00dfbildung ein unvollst\u00e4ndiger Verbrennungsprozess zugrunde liegt. Ein klassisches Beispiel daf\u00fcr ist ein Schwelbrand, der entsteht, wenn die Luftzufuhr in der Entgasungsphase des Holzes reduziert wird oder &#8211; beispielsweise in einem mit Brennstoff \u00fcberf\u00fcllten Ofen &#8211; von vornherein nicht richtig zirkulieren kann. Ein solches Feuer brennt fast ohne Flamme und strahlt nur geringe W\u00e4rmeenergie nach au\u00dfen ab, jedoch werden starke Ru\u00dfabscheidungen erzeugt.<\/p>\n<h2>Warum kann Ru\u00df brennen?<\/h2>\n<p>Ru\u00df ist kein Verbrennungsr\u00fcckstand, sondern eine brennbare Substanz. Als Resultat einer unvollst\u00e4ndigen Verbrennung besteht er zu 80 bis knapp 100 Prozent aus unverbrannten Kohlenwasserstoffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trockener Ru\u00df weist bessere Brandeigenschaften auf als der eigentliche Brennstoff, da er keine nichtbrennbaren Bestandteile enth\u00e4lt, die in den urspr\u00fcnglichen Brennmaterialien gebunden sind. Wie hoch die Brandgefahr durch Ru\u00dfablagerungen im Rauchrohr und im Schornstein ist, ergibt sich aus der Art des Ru\u00dfes.<\/p>\n<h2>Verschiedene Ru\u00df-Varianten<\/h2>\n<p>Feuchter Ru\u00df &#8211; der sogenannte Schmierru\u00df &#8211; entsteht, wenn die Rauchgase mit Wasserdampf ges\u00e4ttigt sind und kondensieren. Bei jedem Verbrennungsprozess entsteht als Abgas Wasserdampf, hinzu kommen bei einer unvollst\u00e4ndigen Verbrennung auch Pech- und Teerdampfemissionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn die Feuchtigkeitszufuhr anh\u00e4lt, obwohl die Rauchgase bereits mit Dampf ges\u00e4ttigt sind, kommt es zur Kondensatbildung und zum Niederschlag der \u00fcbersch\u00fcssigen Feuchtigkeit im Rauchrohr und an den Schornsteinw\u00e4nden. Die dabei entstehende z\u00e4hfl\u00fcssige, schmierige Masse widersteht oft der Kaminreinigung durch den Schornsteinfeger.<\/p>\n<div style=\"padding: 10px;\">\n<div id=\"attachment_2551\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2551\" class=\"wp-image-2551 size-full\" src=\"\/rauchzeichen\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/schornsteinbrand.jpg\" alt=\"Quelle: Feuerwehr Nidderau\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.cafiro.de\/rauchzeichen\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/schornsteinbrand.jpg 700w, https:\/\/www.cafiro.de\/rauchzeichen\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/schornsteinbrand-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.cafiro.de\/rauchzeichen\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/schornsteinbrand-624x357.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-2551\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Feuerwehr Nidderau<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser Schmierru\u00df kann sich zun\u00e4chst nicht entz\u00fcnden, wird bei steigenden Rauchgastemperaturen jedoch ausgetrocknet. Hierdurch wird er zu Hartru\u00df oder Glanzru\u00df, der fest an den Schornsteinw\u00e4nden haftet. Hartru\u00df und Glanzru\u00df sind brennbar, leicht entz\u00fcndlich und k\u00f6nnen somit zum Ausgangspunkt eines Ru\u00dfbrands werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt f\u00fcr Staub- und Flockenru\u00df. Dieser entsteht, wenn sich Ru\u00dfpartikel bei einer Unterk\u00fchlung der Rauchgase an den Kaminw\u00e4nden absetzen, jedoch nicht durch Kondensate durchfeuchtet werden. Ru\u00dfbr\u00e4nde durch Staub- und Flockenru\u00df sind vergleichsweise selten, weil sich diese Ru\u00df-Variante durch das Kehren des Schornsteins leicht entfernen l\u00e4sst.<\/p>\n<h2>Entstehung und Bek\u00e4mpfung eines Ru\u00dfbrands<\/h2>\n<p>Ein Ru\u00dfbrand entsteht durch den Funkenflug \u00fcber den Rauchabzug des Ofens in den Kamin. Auch bei Ru\u00dfbr\u00e4nden gibt es je nach der beteiligten Ru\u00df-Variante unterschiedliche Formen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Flocken- und Staubru\u00dfbr\u00e4nde sind am starken Funkenflug erkennbar. Nachdem sich der Ru\u00df entz\u00fcndet hat, vergr\u00f6\u00dfert sich der Auftrieb innerhalb des Schornsteins. Hierdurch l\u00f6st sich der brennende Ru\u00df von der Schornsteinwand und wird nach au\u00dfen transportiert.Gef\u00e4hrdet sind durch einen solchen Ru\u00dfbrand vor allem benachbarte Geb\u00e4ude und andere brennbare Gegenst\u00e4nde, die sich in der Windrichtung befinden und durch die Funken Feuer fangen k\u00f6nnen. Ein Funkenf\u00e4nger auf dem Schornstein hilft, die Brandgefahr durch die gl\u00fchenden Ru\u00dfpartikel einzud\u00e4mmen.Dieser Form des Ru\u00dfbrands ist vergleichsweise einfach beizukommen, indem der Ru\u00df mit einem Stahlbesen nach unten gekehrt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Bei Hartru\u00dfbr\u00e4nden wandelt sich die Ru\u00dfschicht an der Schornsteinwand durch die Hitzeeinwirkung in eine z\u00e4he Masse um, die eine sirupartige Konsistenz besitzt. Diese kann sich so stark aufbl\u00e4hen, dass der Kamin vollst\u00e4ndig verschlossen wird. Zum Teil fallen Ru\u00dfst\u00fccke in den Kamin hinein. Um den Verschluss des Rauchabzugs zu verhindert, wird w\u00e4hrend des Brandes eine Stahlkugel in den Kamin hinabgelassen. Das L\u00f6schen des Brandes erfolgt durch das Kehren des Schornsteins mit einem Stahldrahtbesen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Am gef\u00e4hrlichsten sind Glanzru\u00dfbr\u00e4nde. Durch die starke Entgasung der brennenden Ru\u00dfschicht k\u00f6nnen bei Temperaturen von 1.500 Grad Celsius dabei meterhohe Flammen aus dem Schornstein schlagen. Anders als Staub- und Flockenru\u00df sowie &#8211; mit deutlich h\u00f6herem Aufwand Hartru\u00df &#8211; l\u00e4sst sich Glanzru\u00df durch eine Kehrung mit dem Stahldrahtbesen nicht entfernen.Die einzige M\u00f6glichkeit, einen solchen Ru\u00dfbrand zu bek\u00e4mpfen, besteht oft darin, ein kontrolliertes Ausbrennen des Schornsteins vorzunehmen. Die Ausbrennarbeiten d\u00fcrfen nur durch einen Schornsteinfegermeister und in Anwesenheit der Feuerwehr vorgenommen werden.Durch die hohen Temperaturen bl\u00e4ht sich der Ru\u00df auf das Sieben- bis Zehnfache seines urspr\u00fcnglichen Volumens auf &#8211; im ung\u00fcnstigsten Fall kann dies zum Verschluss und zur Explosion des Schornsteins f\u00fchren. Das Ausbrennen erfolgt mit Hilfe von Ausbrennelementen (Ausbrennkugeln), die an einer G\u00fctekette von oben in den Kamin gelassen werden. Alternativ kann auch das sogenannte Sternbrennverfahren zum Einsatz kommen.Dabei wird ein Fl\u00fcssiggasbrenner kontrolliert von der M\u00fcndung bis zur Sohle des Kamins gef\u00fchrt. Bei Geb\u00e4uden mit hohem Brandrisiko &#8211; beispielsweise bei \u00e4lteren H\u00e4usern mit Holzbalkendecken &#8211; kommt zur Brandbek\u00e4mpfung auch ein kontrolliertes Ausschlagen des Kamins in Frage.<\/li>\n<\/ul>\n<p>L\u00f6schwasser darf bei einem Glanzru\u00dfbrand auf keinen Fall verwendet werden.<\/p>\n<p>Durch die sehr hohen Temperaturen w\u00fcrden aus 10 Litern Wasser in Sekundenschnelle etwa 17.000 Liter Wasserdampf, was zum Auseinanderdr\u00fccken des Schornsteins f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Falls der Ru\u00dfbrand bereits auf das Geb\u00e4ude \u00fcberzugreifen droht, kann ein L\u00f6schversuch mit einem Pulverfeuerl\u00f6scher unternommen werden.<\/p>\n<h2>Was ist ein Rauchrohrbrand?<\/h2>\n<p>Bevor ein Ru\u00dfbrand im Kamin entsteht, entwickelt sich meist ein Rauchrohrbrand. Besonders hoch ist das Risiko daf\u00fcr bei langen Anbindungswegen zwischen Ofen und Kamin sowie bei &#8222;manipulierten&#8220; Rohren, die einer besseren W\u00e4rmegewinnung dienen sollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rauchrohr eines Holzofens ist die Temperatur der Rauchgase besonders hoch. Durch das Temperaturgef\u00e4lle zur Umgebungsluft kann es hier sowohl zu Ablagerungen von Hartru\u00df als auch von Glanzru\u00df kommen. Eine verzunderte Oberfl\u00e4che des Rauchrohrs weist darauf hin, dass die Temperatur im Rohr permanent zu hoch ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei einem rotgl\u00fchenden Rauchrohr ist bereits Gefahr im Verzug. Ein Rauchrohrbrand ist immer ein Grund, umgehend die Feuerwehr zu rufen. Sehr wahrscheinlich wird der Brand in absehbarer Zeit auch auf Ru\u00dfablagerungen im Schornstein \u00fcbergreifen. Weder ein Rauchrohrbrand noch ein Ru\u00dfbrand im Kamin sind durch Laien l\u00f6schbar.<\/p>\n<h2>Wie lassen sich Ru\u00dfbr\u00e4nde verhindern?<\/h2>\n<p>Besitzer von Kamin\u00f6fen und Schweden\u00f6fen meinen zumindest anfangs oft, dass die Feuerst\u00e4tten ebenso wenig Aufsicht und Betreuung w\u00e4hrend des Verbrennungsprozesses ben\u00f6tigen wie jede andere moderne Heizanlage. F\u00fcr optimale Energieeffizienz und die Minimierung von Schadstoffemissionen von Holz\u00f6fen sind jedoch die Beobachtung des Feuers sowie &#8211; vor dem Kauf, aber auch w\u00e4hrend des Betriebs des Ofens &#8211; einige Planungen und Aktivit\u00e4ten n\u00f6tig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit l\u00e4sst sich auch das Risiko f\u00fcr einen Ru\u00dfbrand minimieren.\u00a0Generell gilt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Finger weg von Billig\u00f6fen. In der Regel halten die Ger\u00e4te nicht, was die Hersteller versprechen. Durch qualitativ minderwertige Konstruktionen erh\u00f6ht sich zudem die Brandgefahr. Wer sich trotzdem f\u00fcr einen besonders g\u00fcnstigen Kamin- oder Schwedenofen entschieden hat, sollte ihn nicht unbeaufsichtigt betreiben und den Abbrand des Brennstoffs besonders regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Die Ofenkonstruktion darf nicht ver\u00e4ndert werden. Nat\u00fcrlich sind auch die vorgeschriebenen Mindestabst\u00e4nde zu anderen Gegenst\u00e4nden einzuhalten. Optimal sind \u00d6fen mit einem m\u00f6glichst kurzen Rauchrohr.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Kamin und Rauchrohr m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig durch einen Schornsteinfeger gepr\u00fcft und gereinigt werden, um Ru\u00dfablagerungen und insbesondere Hart- und Glanzru\u00df zu vermeiden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Bei einer vollst\u00e4ndigen Verbrennung des Feuerholzes entsteht nur in geringem Umfang Ru\u00df. Sie ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr einen energieeffizienten und sicheren Betrieb des Ofens. Unverzichtbar sind daf\u00fcr eine ungehinderte Luftzufuhr, m\u00f6glichst trockenes Holz sowie eine angemessene und nicht zu gro\u00dfe F\u00fcllmenge des Ofens.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>Die Beobachtung der Flammenbildung erlaubt R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Ru\u00dfentwicklung. R\u00f6tliche Flammen mit zahlreichen dunklen Fl\u00e4chen oder leuchtend orange-rote Flammen (sogenannte &#8222;fette Flammen&#8220;) weisen darauf hin, dass zwischen dem Brennmaterial und der Luftzufuhr ein Ungleichgewicht besteht.Hierdurch erfolgt eine relativ starke Ru\u00dfentwicklung. Durch Stochern und Sch\u00fcren des Feuers zur Erh\u00f6hung des Luftaufkommens l\u00e4sst sich ein solcher Verlauf des Verbrennungsprozesses korrigieren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Schwelbr\u00e4nde sollten unbedingt vermieden werden, da sie mit einer geringen Energieausbeute und st\u00e4rkerer Ru\u00dfbildung verbunden sind. Sie entstehen, wenn der Ofen zu stark oder mit zu gro\u00dfen Holzscheiten bef\u00fcllt wird oder die Luftzufuhr in der Entgasungsphase des Holzes gedrosselt wird.Ein Kardinalfehler beim Betrieb von Kamin\u00f6fen und Schweden\u00f6fen besteht darin, durch das Bef\u00fcllen des Ofens mit gro\u00dfen Holzmengen und die Reduktion der Luftzufuhr kurz nach der Anheizphase einen stundenlangen Schwelbrand zu bewirken.Hierdurch kommt es nicht nur zu betr\u00e4chtlichen Energieverlusten, sondern durch Ru\u00dfablagerungen und insgesamt ung\u00fcnstige Temperaturverh\u00e4ltnisse m\u00f6glicherweise irgendwann auch zu einem Ru\u00dfbrand im Rauchrohr oder im Kamin.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Unser Fazit<\/h3>\n<p>Bei sachgem\u00e4\u00dfem Heizen, regelm\u00e4\u00dfiger Schornsteinreinigung und in einem hochwertigen Kaminofen oder Schwedenofen ist die Gefahr von Ru\u00dfbr\u00e4nden eher gering.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Ru\u00dfbrand geh\u00f6rt zu den potenziell gef\u00e4hrlichen Begleiterscheinungen, die beim Heizen mit Holz entstehen k\u00f6nnen. 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