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Mit dem richtigen Rauchrohr optimal heizen

Kamine und Pelletöfen werden immer beliebter. Sie sorgen in der kalten Jahreszeit für Behaglichkeit und wohltuende Wärme im Raum. Wer sich einen Kaminofen kauft, muss ihn vor der Abnahme durch den Schornsteinfeger erst einmal über ein Rauchrohr mit dem Schornstein verbinden. Mit ein wenig handwerklicher Geschicklichkeit kann man das entsprechend der Anleitung vom Kaminofen, Kaminbausatz oder Pelletofen selbst tun. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, die Dienste eines Fachmanns für den Aufbau und die Montage der Ofenrohre in Anspruch zu nehmen.

Das Rauchrohr – Funktion und Aufbau der Ofenrohre

Ein Rauchrohr stellt als Längenelement die Verbindung zwischen einem Kaminofen, Kaminbausatz oder Pelletofen und dem Schornstein her. Es wird deshalb auch als Ofenrohr oder Kaminrohr bezeichnet. Die Rauchrohre leiten die, beim Brennvorgang entstehenden, Abgase und den Rauch über den Schornstein in die Außenluft.

Ein modernes Rauchrohr besteht aus Stahlblech oder Edelstahl. Stahlblech ist sehr stabil, kann nicht so leicht durchbrennen wie Aluminium und nach Bedarf individuell gekürzt werden. Ein gutes Ofenrohr aus Stahlblech hält Temperaturen von mindestens 400 Grad Celsius aus. Ist das Kaminrohr aus Stahlblech zusätzlich mit Senotherm Lack beschichtet, lässt es sich in heißem Zustand sogar anfassen und strahlt weniger Wärme in den Raum ab. Decken und Wände bleiben sauber. Kleinere Schäden auf der Senotherm Beschichtung können schnell und unproblematisch mit Ofenspray ausgebessert werden.

Rauchrohr richtig auswählen

Ofenrohre kann man im Fachhandel und in gut sortierten Baumärkten als Rauchrohrset kaufen, das alle, zum Anschluss des Ofens benötigten, Rohre enthält. Rauchrohre sind in allen gängigen Querschnitten wie zum Beispiel 120 mm, 150mm und 160 mm erhältlich.

Ein doppelwandiges Rauchrohr gibt weniger Wärme an den Aufstellraum ab. Die Wände der Rauchrohre aus Stahlblech oder Edelstahl sind zwischen zwei und vier Millimeter stark. Die Länge für ein Rauchrohr variiert zwischen 100 mm, 1000mm und können bis zu 2000 mm lang sein. Im Fachhandel werden jedoch auch Sonderlängen angeboten.

Worauf beim Kauf eines Rauchrohrs geachtet werden soll

Das Kaminrohr kann in unterschiedlichen Teilen Deutschlands auch als Edelstahlschornstein oder Leichtbauschornstein gebräuchlich vorkommen. Ein erfahrener Fachhändler weiß jedoch sofort was Sie als Kunde benötigen. Damit Sie Ihr Pelletofenrohr oder Ofenrohr richtig anschließen können, benötigen Sie eine Wanddurchführung. Bei einer Wanddurchführung müssen Sie auf die Wandstärke achten. Wir bieten diese bis zu einer Wandstärke von 500 mm an. Nachdem die Wanddurchführung montiert wurde können Sie hierdurch ein Doppelwandfutter, Wandfutter oder Kaminrohr stecken. Dieser Übergang wird üblicherweise mit einer Wandrosette verdeckt.

Wer ein Kaminrohr kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass es nach DIN 1298 und EN-1856-2 geprüft ist. Ein Ofenrohr-Set sollte außerdem ein Rauchrohr mit Reinigungsklappe enthalten. Sie ist häufig in Rohrbögen eingebaut, können aber auch in geraden Rohren vorhanden sein. Viele Rauchrohrset beinhalten ein gerades Rohrstück mit integrierter Drosselklappe und manuell bedienbarem Hebel.

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Rauchrohr Stahl 500 mm hellgrau - SM12-131
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Rauchrohr Stahl 250 mm hellgrau - SM12-111
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Rauchrohr Stahl 150 mm hellgrau - SM13-101
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Rauchrohr Stahl 330 mm hellgrau - SM13-115
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Welche Materialien werden für die Herstellung von Rauchrohre verwendet?

Rauchrohre sind in zahlreichen Varianten erhältlich. Dabei unterscheiden sich die vielfältigen Arten sowohl in ihrer Form, ihrem Durchmesser und natürlich dem Material. Für jeden Verwendungs- und Einsatzzweck gibt es verschiedene Variationen mit ihren Vor- und Nachteilen. Während einige Rauchrohre durch ihre Optik überzeugen, halten andere mechanischen und thermischen Belastungen wesentlich besser stand.

Vor einigen Jahren wurde für die Herstellung von Rauchrohren häufig noch Aluminium oder einfacher verzinkter Stahl verwendet. Darüber hinaus war auch emailliertes Stahlblech sehr weit verbreitet. Beide Materialien sind heute nahezu vollständig vom Markt verschwunden und müssen nicht selten extra bestellt werden. Die meisten Verbraucher legen immer größeren Wert auf eine hohe Stabilität und Haltbarkeit bei gleichzeitig guter Optik der Produkte. Sowohl Aluminium als auch emailliertes Stahlblech sind selbst geringen mechanischen Belastungen nicht gewachsen.

Dieser enorme Nachteil konnte auch durch die einzigartige Optik der beiden Stoffe nicht aufgewogen werden. Außerdem kam es bei diesen Variationen oftmals bereits während der Montage zu kleineren Bruchstellen.

Diese sorgten nicht nur für eine unästhetische Optik, sondern waren ebenfalls anfällig für Rost und andere Schadstellen. Schließlich sorgte jedoch vor allem die hohe Durchbrandgefahr bei Dauerbelastung für das Verschwinden beider Materialien vom Markt. Insbesondere in den Rohrwinkeln platzte häufig die Emaille ab und legte dadurch durchgebrannte Stellen frei.

Aus diesem Grund werden heute vorrangig Rauchrohre aus 2 mm Stahl verwendet. Stahl bietet sowohl gegen Hitze und Ruß als auch Raumfeuchte einen relativ hohen Widerstand. Dabei sorgen die vorteilhaften Materialeigenschaften für eine hohe Haltbarkeit und maximale Sicherheit. In der Regel sind die Rauchrohre aus Stahl zusätzlich mit einer hitzefesten Lackierung beschichtet - umgangssprachlich als Senotherm Rohr oder Lack bekannt. Dadurch kommt es auch bei einer Hoch- und Dauerbelastung zu einem optimalen Verhalten. Weiterhin wird das Material in der Praxis meist nahtverschweißt. Daraus ergibt sich ein durchgängiger und solider Gesamteindruck.

Rauchrohre aus Edelstahl sind seltener kommen aber dennoch zum Einsatz. Aufgrund der Neigung von Edelstahl bei Wärmeeinwirkung blau zu verfärben, werden sie aber meist nicht im Wohnraum, sondern bei Heizkesseln verwendet. Hier zeichnen sich die Edelstahl Rauchrohre vor allem durch ihre Langlebigkeit aus.

 

Wie lang darf das Rauchrohr maximal sein?

Mithilfe eines Rauchrohrs muss die Verbindungsleitung (Leitung zwischen Ofen- und Schornsteinanschluss) hergestellt werden. Als normative Grundlage dienen hier die DIN EN 1856 und die DIN 18160 Teil 3. Eine häufige Frage ist ob es maximale Längen für diese Leitung gibt.

Aus Gründen der Effektivität sollte das Rohr natürlich so kurz wie möglich sein oder zumindest zunächst ansteigend verlegt werden. Die entstehenden Gase sollten so schnell wie möglich abtransportiert werden. Nach dem Verbrennungsvorgang kühlen die Abgase immer weiter ab, bis sie die Umgebungstemperatur erreicht haben. Zu diesem Zeitpunkt steigen die Abgase jedoch nicht länger nach oben. Gleiches gilt für den Anheizvorgang. Sind die Rauchgase noch "kalt" fehlt der natürliche Auftrieb und der Unterdruck im Rauchrohr ist noch nicht ausreichend vorhanden. 

Während ein steigendes Rohr Auftrieb zu erzeugen vermag, wirkt sich jede waagerechte Leitungslänge oder Winkel negativ auf den Unterdruck aus. Die senkrechte Abgasleitung muss diese Widerstände ausgleichen können. Während also jeder Meter steigendes Rohr einen positiven Unterdruck von ca. 3-4 Pa erzeugt, sind es bei waagerechten Teilstücken bis zu -3 Pa. Ist nun die senkrechte Länge nicht hoch genug um diesen Druckunterschied auszugleichen, werden die Rauchgase nicht ordnungsgemäß abgeführt.  

In den meisten Fällen sollten die verlegten Rauchrohre deshalb nicht länger sein als 1/3 des gesamten Abgaswegs. Ist also der Abgasweg insgesamt 5 m lang, sollte das Rauchrohr nicht länger als 1,5 m sein. Das ist freilich nur eine Faustformel, da hierbei Widerstände im senkrechten Teil (Bögen), Witterungsverhältnisse und andere Faktoren unberücksichtigt bleiben. Entscheidend ist dabei ebenfalls die Anzahl der integrierten Bögen. In der Praxis wird sich häufig auf die Verwendung von maximal drei Bögen beschränkt. Längere sowie umgeleitete Rohre haben oft das Problem, dass Abgase nur ungenügend abziehen. Darüber hinaus kommt es ebenfalls zu einer verstärkten Rußablagerung. Entsprechend muss das Rauchrohr deutlich häufiger gereinigt werden.

Eine zusätzliche Gefahr bei der Überschreitung der Maximallänge besteht in der Kondensation bestimmter Abgase im Schornstein. Es kommt zu einer sogenannten Versottung, die einen vollständigen Funktionsausfall nach sich ziehen kann. Dabei lagern sich an den Innenwänden sowohl Teer als auch unterschiedliche Säuren ab und schädigen das Material nachhaltig. Schließlich wird durch das hohe Ruß-Aufkommen auch die Gefahr eines Rußbrands deutlich erhöht.

Warum benötige ich ein Rauchrohr?

Das Rauchrohr ist eines der wichtigsten Bauteile eines modernen Kamins. Durch dieses Rohr werden sämtliche Gase, die bei der Verbrennung von Holz und anderen Brennstoffen entstehen, sicher nach außen geleitet. Dabei stellt das Rauchrohr die direkte Verbindung zwischen dem Ofen oder Kamin und dem Schornstein dar.

Ohne dieses Bauteil könnte der Rauch nicht aus dem Prozess geleitet werden und würde die Gesundheit aller Anwohner beeinträchtigen. Moderne Rauchrohre übernehmen jedoch zahlreiche weitere Funktionen, um das Heizergebnis zu verbessern. Es gibt unter anderem hochwertige Rauchrohre doppelwandig um die Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen zu reduzieren oder die Rauchgase vor zu starker Auskühlung zu bewahren.

Auch wenn ein Rauchrohr günstig gekauft wird, sollte auf eine optimale Funktionalität geachtet werden. Dabei sind die Beständigkeit und die Hitzeverträglichkeit von großer Bedeutung und gesetzliche vorgeschrieben. So ist es bei der Verwendung  von festen Brennstoffen gemäß DIN 18160 Teil 3 zwingend erforderlich, dass die verwendeten Rauchrohre mindestens eine Temperatur von 400 °C stand halten (Temperaturklasse T400).

Rauchrohre werden aus verschiedenen Materialien gefertigt und halten daher mechanischen Einwirkungen und hohen Temperaturen in unterschiedlichem Ausmaß stand. Für einen leistungsfähigen Ofen oder Kamin benötigt man ein qualitatives Rauchrohr mit passender Höchsttemperatur. Auf diese Weise kann selbst eine Dauerbelastung durch längerfristiges Heizen dem Rohr nichts anhaben. 

Wie viel kostet ein Rauchrohr?

Der Preis eines Rauchrohrs ist von mehreren Faktoren abhängig. Er ist sowohl von der Form und dem Durchmesser des entsprechenden Bauteils als auch von der Qualität des verwendeten Materials abhängig. Rohre aus Aluminium kosten meist deutlich weniger als Modelle aus Stahl oder Edelstahl.

Gleichzeitig sind sie aber auch wesentlich anfälliger für Beschädigungen und verfügen über eine deutlich geringere Haltbarkeit. Weiterhin wird zwischen der Art der Verbauung unterschieden. Neben sichtbaren Rohren die meist eine Lackierung oder Emaillierung gibt es Rauchrohre ohne Lackierung (Stahl blank) die für verbaute Einsatzzwecke vorgesehen sind.

Kaminbausätze werden in der Regel mit "unsichtbaren Rauchrohren" angeschlossen, da diese an heutzutage nicht mehr sichtbar sein sollen. An Heizkesseln im Keller können hingegen sichtbare Rauchrohre angeschlossen werden. Grundsätzlich sind unlackierte, einfache Stahl Rauchrohre stets günstiger und Rauchrohre mit Lackierung entsprechend preisintensiver.

Weiterhin spielt auch die Verarbeitung der Rohre und die Art des Lackes eine entscheidende Rolle bei der Abschätzung der Kosten. Die Wahl einer geeigneten Lackierung sollte in Abhängigkeit des Ofenmodells und des Ambientes getroffen werden. In der Regel werden Artikel in den Farben Schwarz, Grau und Braun angeboten.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Beschichtungen der Rohre ebenfalls hinsichtlich ihrer Qualitätsmerkmale. Je besser die hitzeabweisende Legierung des Rauchrohrs ist, umso höher ist schließlich der Preis. Die meisten Verbraucher orientieren sich an dem Begriff Senotherm. 

Hinsichtlich der Oberflächenbearbeitung kann man zwischen unbehandelten Schweißnähten oder geschliffenen Nähten am Rauchrohr wählen. Bei Rauchrohr Bögen ist es zudem möglich zu wählen ob diese geschweißte Winkel oder gezogene Bogenwinkel haben.

Letztlich werden die Kosten eines hochwertigen Rauchrohrs von dessen Stärke beeinflusst. Je dünner das Rohr ist, umso weniger Material muss für die Fertigung verwendet werden. Entsprechend sinken gleichermaßen die Materialkosten des Herstellers als auch der erhobene Preis.

Dünnere Rauchrohre sind jedoch grundsätzlich auch deutlich anfälliger für mechanische und thermische Einwirkungen und verbiegen deshalb schneller. Aus diesem Grund sollte man auf eine Stärke von mindestens 2 mm achten. 

Der Rauchrohr Preis ist deshalb immer von individuellen Anforderungen und Wünschen abhängig. Günstige Rauchrohre sind häufig bereits für 10 Euro pro laufendem Meter erhältlich. Für ein hochwertiges Rauchrohr sollten jedoch mindestens 30 Euro einkalkuliert werden.

 

Gibt das Rauchrohr Wärme an den Raum ab?

Im Inneren des Rauchrohres befinden sich bei angefeuertem Ofen stets Abgase mit hohen Temperaturen. Diese heizen sowohl die restliche Luft im Rohr als auch das Rauchrohr selbst immer weiter auf.

Mit zunehmender Dauer der Beheizung steigt damit nicht nur der Unterdruck im Rohr sondern auch die Wärmestrahlung über die Rohroberfläche. Auf diese Weise kommt es schließlich zur spür- und messbaren Wärmeabgabe an den Raum.

Eine Rauchrohr kann je nach Länge mehrere Kilowatt an den Raum abgeben. So beträgt die Leistung einer 150 mm Rauchrohrs bei einer Länge von einem Meter ca. 1 kW. 
Aus zweierlei Gründen ist dieser normale, physikalische Effekt aber heutzutage meist nicht erwünscht. 

Zum einen haben sich Gebäudestruktur und Dämmstandard erheblich verbessert. Während noch vor 20 Jahren hohe Leistungen erforderlich waren um einen Raum zu erwärmen, sind heute nur Bruchteile dieser Leistung erforderlich. Dementsprechend sind lange Rauchrohrleitungen auch eher hinderlich geworden und führen zum Überheizen des Raumes anstatt zu einer angenehmen Kaminwärme.

Der zweite Grund warum eine Wärmeabgabe über das Rauchrohr nicht immer sinnvoll ist, ist die Tatsache das Prozesswärme verloren geht. Gute Öfen heutiger Bauart haben meist deutlich geringere Abgastemperaturen.

Dies für sich genommen kann in manchen Fällen schon ein Problem darstellen, da die fehlende Temperatur zu geringeren Unterdrücken führt und der Taupunkt an der Mündung unterschritten wird. Die Folge können Versottungserscheinungen sein die den Kamin mit der Zeit von Innen zersetzen.  

Wer kann das Rauchrohr säubern und wie oft muss es gemacht werden? 

Während der Verbrennung von festen Stoffen entstehen nicht nur Gas und Asche im Feuerraum, sondern auch sehr viel Ruß. Dieses lagert sich nicht nur im Ofen, sondern auch im Schornstein sowie im Rauchrohr ab. Eine Verschmutzung durch zahlreiche Rußpartikel kann eine enorme Gefahr darstellen.

Ohne eine regelmäßige Säuberung kann schnell ein Brand im Rauchrohr entstehen und sich im gesamten Haus ausbreiten. Wie oft das Rauchrohr gereinigt werden muss, ist hauptsächlich von der Nutzungsweise des Ofens abhängig.

Je häufiger dieser befeuert wird, umso öfter muss auch für die Säuberung der Rohre gesorgt werden. Obwohl die "Heizgaswege" eindeutig in der Kehr- und Überprüfungsordnung als zu säubernde Flächen ausgewiesen sind, werden diese in der Praxis durch die Schornsteinfeger sehr vernachlässigt.

Zwar ist der Asche und Rußausfall bei ordnungsgemäßer Verbrennung im Rauchrohr meist geringer als im Schornstein (höhere Anfangstemperatur) - aber eben nur bei guter Verbrennung.
 
Es sollte daher stets selbst ein Blick durch die Prüf- und Reinigungsöffnungen der Rohre gemacht werden und den Schornsteinfeger auf seine Pflichten hingewiesen werden. Ist das Rohr erst so verrußt, dass nur noch Schwelbrände im Ofen möglich sind, ist es eigentlich zu spät für eine normale Reinigung und das Rohr muss im schlimmsten Fall ausgetauscht werden.

Auch wenn die Reinigung auch selbst durchgeführt werden kann, ist meist das richtige Werkzeug nicht vorhanden. Wird dieses angeschafft, sollte Anfangs mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden um zu vermeiden, dass Rußpartikel in den Wohnraum entweichen. Bei der Beantwortung der Frage "Welche Ofenbürste brauche ich zum Reinigen des Rauchrohrs?" geben wir auch praktische Hinweise zum Vorgehen bei der Reinigung.


Grundsätzlich empfiehlt sich eine gründliche Reinigung der Rauchrohre und des Ofens etwa alle 2 bis 3 Jahre.

Kann man Lackschäden am Rauchrohr ausbessern?

Im Laufe der Zeit kann es häufig zu kleineren Lackschäden oder Ausbleichen der Beschichtung kommen. Insbesondere wenn ein Rauchrohr günstig erstanden wurde und die Lackierung nicht oder nicht ausreichend gut ist, kann das schnell passieren.

Diese Stellen oder das gesamte Rohr sollten dann nachlackiert werden. Auf diese Weise werden optischen Mängel behoben und größeren Beschädigungen am Rohr vorgebeugt. Bereits kleinere Risse und Löcher des Lacks bilden eine Grundlage für Flugrost und können sich schnell zu einem großen Problem ausweiten.
Die Lackierung eines Rauchrohrs kann grundsätzlich ohne Probleme selbst vorgenommen werden. Dafür benötigt man neben dem geeigneten Sprühlack vor allem eine Abdeckfolie und einen Heißluftfön.

Eine entsprechende Anleitung haben wir in unserem RAUCHZEICHEN DIY Artikel veröffentlicht.

Beim Rauchrohr kaufen, muss stets auf die Qualität der Lackierung geachtet werden. In der Regel erkennt man eine schlechte Lackierung bereits vor dem Kauf an kleineren Bläschen und Unebenheiten. Nicht sichtbar sind allerdings fehlende Entfettungen die dafür sorgen, dass der Lack regelrecht abblättert.


Für die Ausbesserung bestehender Lackschäden muss die zu bearbeitende Fläche sorgsam vorbereitet sein. Dabei werden sämtliche Bereiche vorsichtig abgedeckt, die nicht lackiert werden sollen. Anschließend wird das Rauchrohr mit einem Heißluftfön erhitzt um ein sofortiges Verdampfen auf der Oberfläche, einen gleichmäßigen Farbauftrag und gute Haftung zu erzielen. Sobald das Material eine Temperatur von 60 Grad erreicht hat, kann man mit dem Aufsprühen beginnen. Dabei sollte ein Abstand von 10-15 cm zwischen dem Rohr und der Dose eingehalten werden um Flecken und Unebenheiten zu vermeiden.

Beginnen sollte man anfangs in einer Entfernung von ca. 20 bis 25 Zentimetern vom Rauchrohr. Der dadurch erzeugte leichte Sprühnebel sorgt für eine gleichmäßige Lackierung und gibt einem zunächst ein Gefühl für die Menge und Richtung des Farbauftrags. 

Zudem sollte der Auftrag immer in einer "wedelnden" Bewegung erfolgen und der Sprühstoss niemals zielgerichtet erfolgen. Nachdem ein kleiner Teil fertiggestellt wurde, sollte die behandelte Fläche erneut vorsichtig mit dem Heißluftfön nacherhitzt werden. Durch das abwechselnde Auftragen und Erhitzen des Lacks erreicht man ein optimales Ergebnis welches sich in der Regel nicht von einem neuen Rohr unterscheiden lässt.

Rauchrohr Reduzierung – kann ich ein Rauchrohr kürzen?

Das Kürzen eines Rauchrohrs kann man ebenso wie viele weitere Aufgaben bei dessen Installation auch selbst durchführen. Dabei kommt es jedoch auf größte Genauigkeit und Sorgfalt an. Es sollte immer bedacht werden, dass es sowohl beim Kürzen eines Rauchrohrs als auch bei der späteren Verwendung um die Sicherheit aller geht.

Insbesondere bei den Rauchrohren kommt es darauf an, dass alle Steckverbindungen dicht und schlüssig verbunden sind und die Rauchgase mit dem Abgasstrom ungehindert transportiert werden können.

Beim eigentlichen Rauchrohr Kürzen sollte größte Sorgfalt auf Genauigkeit gelegt werden. Selbst erfahrenden Ofenbauen passiert es immer wieder mal, dass der Schnitt nicht gerade sondern schräg wird und diese Stelle dann am montierten Kamin besonders auffällt. Ein Video wie es geht im Folgenden:

Rauchrohr Reduzierung und Erweiterung

Bei Rauchrohren wird die Verbindung mit der Rauchgasrichtung gesteckt, so dass das Abgas nicht an den Verbindungsstellen ungewollt entweichen kann. Dieser Grundsatz dient zum Verständnis und der Unterscheidung einer Reduzierung zu einer Erweiterung.

Bei der Auswahl muss immer vom Abgasstutzen des Ofens Richtung Schornsteinanschluss gedacht werden. Hat der Ofen z. B. ein Anschlussmaß von 150 mm und der Kaminanschluss in der Wand nur 120 mm, wird eine Reduzierung von 150 mm auf 120 mm benötigt. Beträgt der Ofenanschluss dagegen 120 mm und ist ein 150er Wandfutter verbaut, so benötigt man eine Erweiterung von 120 mm auf 150 mm. 

In der Praxis kommt es häufiger vor, dass sich nicht alle erhältlichen Standardgrößen optimal für den gewünschten Einsatzweck eignen. So gibt es zwar viele Reduzierungen und Erweiterungen für die Standard- Durchmesser 130, 150 und 180 mm. Bei Stahl Ofenrohren ist allerdings bei Zwischenmaßen und Sonderanfertigungen meist nichts möglich.

Die industrielle Fertigung lässt kein Spiel für Sonderlösungen im bezahlbaren und wirtschaftlich sinnvollen Bereich. Anders verhält es sich bei Edelstahl Reduzierungen. Hier ist stets eine Sonderanfertigung von Rauchrohren auch im Millimeter Bereich möglich.

Welche Ofenbürste brauche ich zum Reinigen des Rauchrohrs?

Jedes Rauchrohr im Raum welches über eine Länge von 60 cm und/ oder einem Knick von mehr als 45° verfügt, muss mit einer leicht zugänglichen Reinigungsöffnung versehen werden. Diese befindet sich unter anderem bei einem Fullform- Rauchrohr direkt im Winkel.

Eine gründliche Reinigung in regelmäßigen Abständen von 2 bis 3 Jahren ist für den ordnungsgemäßen Betrieb unerlässlich. Für diese Säuberungsaktion sollten hochwertige und vor allem passende Ofenbürsten verwendet werden. Die Wahl der richtigen Ofenbürste ist dabei vom Durchmesser und Material des Rohres abhängig.

Grundsätzlich gibt es nur drei unterschiedliche Bürstenarten für Rauchrorohre - Kunststoff oder Perlon genannt, Stahl und Edelstahl-Bürsten. Universell einsetzbar aber nur für geringe Verschmutzungen geeignet sind die Perlonbürsten. Diese können unabhängig vom Rauchrohr Material eingesetzt werden und sollten stets zwei Durchmesser größer als der Rohrinnendurchmesser verwendet werden. Ist stärkerer Ruß anhaftend sollte eine Stahldrahtbürste Verwendung finden.

Sowohl bei der Wahl einer Stahl- als auch Edelstahlbürste ist strengstens darauf zu achten, dass nicht edle mit unendlichen Materialien gereinigt werden. In einem Stahlrohr hat also ein Edelstahlstern nichts verloren. Es entsteht ansonsten Kontaktkorrossion und das Rohr löst sich in wenigen Jahren in Wohlgefallen auf.

Hinsichtlich des erforderlichen Durchmessers der Ofenbürste ist bei Stahl und Edelstahlprodukten auf gleiche Durchmesser wie das abgasführende Rohr zu achten.

Was bedeutet FAL beim Rauchrohr?

Ein Rauchrohr kaufen kann eine zeitraubende Angelegenheit werden, da es viele Varianten und Materialien gibt die zur Auswahl stehen. Dabei kann ein Rauchrohr doppelwandig oder einwandig gestaltet sein und über unterschiedliche Legierungen verfügen. Einige Rohre tragen zusätzlich die Bezeichnung "FAL". Dabei handelt es sich um eine Abkürzung für Feueraluminiert - ein besonderes Beschichtungsverfahren von Metallen. Diese Art Rohre werden meist in den Stärken von 0,6 bis 1,0 mm angeboten. 

Bei dieser Beschichtungsart werden Metalle mit geringerem Schmelzpunkt auf solche mit höherem Schmelzpunkt aufgedampft. Diesen Vorgang nennt man auch Schmelztauchen. Das Rohrstück aus Stahlblech wird also in ein Bad aus flüssigem Aluminium getaucht. Dieses haftet sich vollständig an der Oberfläche an und bleibt nach dem erkalten formstabil. 

Modelle mit dieser hochwertigen Feueraluminierung sind deutlich belastbarer und korrosionsbeständiger als unlackierte Rauchrohre. FAL-Rohre können selbst hohen Rauchgastemperaturen aus Kaminen problemlos standhalten. Eine schützende FAL-Beschichtung erkennt man an einem leicht silbernen Glanz. Wenn ein Rauchrohr günstig erworben werden soll, sollte deshalb genau auf diese Eigenschaft geachtet werden.

Beim Kauf dieser FAL Rohre muss man sich jedoch keine Sorge über das Abplatzen der äußeren Schicht machen. Obwohl es sich grundsätzlich um eine dünne Schicht aus einem anderen Material handelt, gehen beide Metalle eine feste Verbindung miteinander ein. Im direkten Vergleich ist ein FAL-Rohr deutlich erschwinglicher als Varianten aus Stahl oder Edelstahl. Wenn ein Rauchrohr günstig gekauft werden soll, stellt es daher eine preiswerte Alternative zu einem hochwertigen Rauchrohr dar.