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Leichtbaukamin

Ein Leichtbaukamin in der Brandschutzklasse F 90 ist ideal als Innenschornstein bei Einfamilienhäusern geeignet.  Der Leichtbaukamin zeichnet sich durch eine stabile Bauweise aus.

Ein Leichtbaukamin in der Brandschutzklasse F 90 ist ideal als Innenschornstein bei Einfamilienhäusern geeignet.  Der Leichtbaukamin zeichnet sich durch eine stabile Bauweise aus. mehr erfahren »
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Leichtbaukamin

Ein Leichtbaukamin in der Brandschutzklasse F 90 ist ideal als Innenschornstein bei Einfamilienhäusern geeignet.  Der Leichtbaukamin zeichnet sich durch eine stabile Bauweise aus.

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Leichtbauschornsteine: langlebige Option zu konventionellen Kaminen

Leichtbaukamine sind clevere Weiterentwicklungen zu Ziegelschornsteinen. Sie punkten mit einem geringen Eigengewicht, dabei führen sie Abgase effizient ins Freie. Ein Leichtbauschornstein bringt in der Regel nur 35 Kilogramm pro laufenden Meter auf die Waage, im Gegensatz zu konventionellen Kaminen beansprucht er wenig Platz.

Durchdachte Konstruktionen sowie innovative Baustoffe bieten viele Vorteile für Bauherren. Günstige Leichtbauschornstein Preise machen zudem den Einbau oder die Modernisierung attraktiv.

Leichtbauschornsteine lassen sich mit recht geringem Arbeits- und Zeitaufwand montieren. Es handelt sich um Bausätze, die aus mehreren Elementen bestehen. Um sie zusammenzufügen, müssen sich Hauseigentümer nicht mit Maurerarbeiten abplagen.

Die Einzelteile werden in Trockenbauweise mithilfe von Spezialkleber und einigen Schrauben zusammengesetzt.

Selbst der horizontale Einbau ist möglich

Bei der Montage gibt es eine signifikante Grundregel zu beachten: Der Schornstein darf maximal 150 Zentimeter aus dem Hausdach herausragen. Steht er weiter hervor, kann es mit der Betriebszulassung Probleme geben. Kamine sind häufig senkrecht in Gebäuden verbaut – bei Leichtbauschornsteinen muss das nicht sein.

Sie lassen sich auch horizontal im Innen- oder Außenbereich montieren. Das ist sinnvoll, wenn die baulichen Gegebenheiten keinen vertikalen Einbau zulassen. Um den Feuerstättenbescheid vom Schornsteinfeger zu erhalten, müssen darüber hinaus regionale wie auch landesweite Brandschutzbestimmungen eingehalten werden.

Jeder Leichtbauschornstein ist mit gängigen Feuerstätten und Zusatzelementen kompatibel. Er ist zudem für den Betrieb mit Brennstoffen wie Öl, Gas, Kohle oder Pellets geeignet. Die Leichtbauschornstein Preise richten sich im Wesentlichen nach der Anzahl der benötigten Teile.

Ein Schornsteinelement besteht aus einem Kalziumsilikatschacht mit durchlaufendem und korrosionsbeständigem Edelstahlrohr.

Die eingesetzten Materialien halten starkem Feuer für bis zu 90 Minuten stand, daher wird häufig auch von einem Leichtbauschornstein f90 gesprochen.

Leichtbauschornsteine: Auch auf das Zubehör kommt es an

Durchbrüche durch das Mauerwerk sind beim Einbau unumgänglich. Dazu sollten stets hochwertige Wanddurchführungen zum Einsatz kommen.

Zusatzelemente wie Kamintüren, Zugbegrenzer, Verlängerungen, Verbindungsstücke und Rauchrohranschlüsse lassen sich sehr einfach an einem Leichtbauschornstein f90 anbringen. Zubehör ist ebenfalls im Sortiment von CAFIRO erhältlich – schauen Sie sich um.

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Wie hoch darf ein Leichtbaukamin über dem Dach freistehen?

Im Unterschied zur minimalen Höhe des Leichtbaukamins über dem Dach, für die die gesetzlichen Bestimmungen gelten, macht der Gesetzgeber für die maximale Höhe dieses Kamins keine Vorgaben. Daher müssen Sie sich nach den Anforderungen der Statik richten: Soll Ihr Leichtbaukamin höher als 1,50 m sein, benötigen Sie ein zusätzliches Bewehrungsset. Allerdings müssen Sie auch bei einer geringeren Schornsteinhöhe einen Sparrenhalter an der Unterseite des Daches montieren.

Benutzen Sie bei einer Überdachhöhe von mehr als 1,50 m aber unbedingt die Dachdurchführung und Bewehrung des jeweiligen Herstellers. Die im Handel angebotenen Bewehrungssets gewährleisten die Standsicherheit Ihres Leichtbaukamins gegenüber Windlasten bis maximal drei Meter über Dach. Damit entsprechen sie den die DIN V 18160-1 Abschnitt 13 ergänzenden Bestimmungen für Abgasanlagen. Jeder Hersteller veröffentlicht Listen, in denen die für den betreffenden Kamintyp geltende größtmögliche Schornsteinhöhe aufgeführt ist. Diese Aufstellungen basieren auf statischen Berechnungen. Bei größeren Höhen über Dach ist der Einbau einer zusätzlichen Bewehrung notwendig. Sind Sie sich nicht sicher, welches Set Sie kaufen sollen, fragen Sie bitte vor der Montage des Schornsteins Ihren Schornsteinfegermeister. Grundsätzlich gilt, dass die Bewehrungshöhe oberhalb des Sparrenhalters geringer sein muss als die bewehrte Höhe darunter. Bei der Höhe des Schornsteinkopfes sollten Sie außerdem

  • Material des Mantelsteins

  • Ausmaß des Schachts (ein Zug, zwei Züge)

  • Verkleidung des Mantelsteins (Putz, Schiefer, Stülpkopf) berücksichtigen. Handelsübliche Bewehrungssysteme bestehen aus Gewindestangen von 2 oder 3,30 m Länge und Zentrierhülsen mit geschlossenem Boden. Für eine Überdachhöhe von einem Meter benötigen Sie beispielsweise ein Set aus 8 Stangen von jeweils 1 m Länge. Sie stecken je eine Zentrierhülse in jede Bohrung in der Ecke des Mantelsteins. Dann wässern Sie die Löcher und gießen flüssigen Vergussmörtel hinein. Danach setzen Sie die Ankerstäbe in die Bohrungen. Anschließend verbinden Sie die Stangen mithilfe der Gewindemuffen, decken die Dachdurchführung ab und verkleiden die Mantelsteine über dem Dach. Beachten Sie bitte, dass die Bewehrungsstäbe so in die Ecklöcher eingesetzt werden sollten, dass sie von der vorletzten Einspannebene bis zur Mündung des Leichtbaukamina reichen. Bei anderen Herstellern müssen die Stangen 50 cm unter der vorletzten Ebene eingesetzt werden und enden einen Mantelstein unter der Schornsteinmündung.

Was sind die wesentlichen Unterschiede zu normalen Schornsteinen?

  • Leichtbaukamine unterscheiden sich von anderen Schornsteinen durch ihr besonders niedriges Eigengewicht, ein Umstand, dem die praktischen Abgasanlagen ihren Namen verdanken.

  • benötigen kein Fundament und können aus diesem Grund und wegen ihres besonders geringen Gewichts sogar auf dem Boden einer oberen Etage aufgestellt werden. Außerdem lassen sie sich sogar schwebend und horizontal einbauen.

  • bieten Ihnen mehr Gestaltungsmöglichkeiten als andere Kaminarten: Sie lassen sich innerhalb und außerhalb des Hauses montieren. Den im Haus verlaufenden Schacht können Sie nach dem Verspachteln verputzen, streichen und sogar tapezieren. Dadurch passt er optimal zu Ihrer Einrichtung. Haben Sie bereits einen Edelstahlschornstein innerhalb des Gebäudes, können Sie diesen problemlos mit einem Leichtbauschacht ummanteln. Auch oberhalb des Daches lässt sich der Schornstein Ihren individuellen Gestaltungswünschen anpassen: Sie haben die Wahl zwischen einer Ziegel-, Schiefer- oder Metallplattenverkleidung und einem vorgefertigten Stülpkopf. Außerdem können Sie Ihren Leichtbaukamin auf Wunsch mit quadratischem, rundem und sogar dreieckigem Querschnitt bauen.

  • können ein- oder zweizügig (LAS-System) gebaut werden und lassen sich während des Hausbaus und auch nachträglich montieren.

  • sind platzsparender als gemauerte Schornsteine, da sie in geringerem Abstand (5 cm) zu brennbaren Bauteilen errichtet werden.

  • lassen sich bis zu einer Gesamthöhe von 15 Metern ohne äußere Stützkonstruktion errichten.

  • können ohne großen Aufwand aufgebaut werden. Daher benötigt Ihre Montage nur wenig Zeit. Liegen keine speziellen baulichen Gegebenheiten vor, sodass ein Verzug oder eine Schrägführung erforderlich wären, können Sie Ihren Leichtbaukamin sogar selbst errichten. Seine Bauteile sind bereits vorkonfektioniert als modulares System erhältlich und können ohne Probleme montiert werden, wenn Sie dabei einige wichtige Vorgaben beachten. Außerdem lassen sie sich nach Bedarf mit normalen Werkzeugen individuell kürzen. Die einzelnen Elemente werden einfach ineinandergesteckt (Abgasrohr), entsprechend dem Nut- und Federprinzip zusammengefügt und mit Brandschutzkleber und einigen Schrauben befestigt. Auch die Durchführungen durch die Decken und das Dach sind leichter anzulegen.

  • mit dem besonders hochwertigen einwandigen V4A Edelstahlrohr in der Mitte eignen sie sich zum Verfeuern von Festbrennstoffen wie Pellets, Holzscheiten, Kohle, Koks und sogar von Gas und Heizöl. Sie funktionieren in trockener und feuchter Betriebsweise und halten Unter- und Überdruck aus. Da sie im Überdachbereich meist ein hochwertiges doppelwandiges Edelstahlrohr haben, dass ausreichend Isolierung bietet, können Sie sich eine zusätzliche Dämmung sparen.

  • bieten dank ihrer Ummantelung aus Porenbeton oder Kalziumsilikat-Platten die bestmögliche Wärmedämmung und Feuerbeständigkeit.

  • sind als zweizügige Schornsteine für Niedrigenergie- und Passivhäuser optimal geeignet. Dort werden sie im raumluftunabhängigen Betrieb als sogenannte LAS-Systeme eingesetzt. Die Abkürzung LAS steht für Luft-Abgas-Schornstein und bezeichnet zweizügige Leichtbaukamine. Bei diesen Schornsteinen befindet sich das Rohr für den Abtransport der heißen Rauchgase in der Mitte des Schachts. Rechts und links von diesem Edelstahl- oder Keramikrohr verläuft je ein schmalerer Kanal (Ringspalt) von der Schornsteinmündung bis zu den raumluftunabhängig heizenden Kaminöfen. Sie führen den Feuerstätten von außen Frischluft zu und wärmen die angesaugte Luft zugleich vor. So wird trotz der dichten Gebäudehülle eine energiesparende optimale Verbrennung gewährleistet.

  • sind als LAS-Systeme für den gleichzeitigen Betrieb von maximal zehn Gasfeuerstätten zugelassen. Zum Vergleich: An andere Schornsteine dürfen nur höchstens drei Feuerstätten angeschlossen werden.

Warum wurde der Leichtbaukamin entwickelt?

Der Leichtbaukamin sollte den früher standardmäßig errichteten gemauerten Schornstein ersetzen. Denn dieser aus schweren Werkstoffen wie Ziegelsteinen und Mörtel erbaute Kamin hat nicht nur ein sehr hohes Gewicht, sondern ist auch für die heute verwendeten energiesparenden Heizsysteme ungeeignet. Seine Schwere macht eine flexible Positionierung innerhalb des Hauses und unkomplizierte Dach- und Deckendurchführung unmöglich. Im Unterschied zu herkömmlichen Schornsteinen aus Mauerwerk lässt sich ein Leichtbaukamin an nahezu beliebiger Stelle im Eigenheim errichten.

Aus was besteht ein Leichtbaukamin und wie ist er aufgebaut?

Der Leichtbaukamin ist ein Schornstein, der in Trockenbauweise errichtet wird und aus einem mittig angebrachten einwandigen Edelstahlrohr und einer Ummantelung aus einem feuerfesten Baustoff (Schacht) besteht. Für diese Mantelsteine verwendet man im Hausbereich oft Schaumbeton der Feuerwiderstandsklasse L90 (F90 Leichtbauschornstein). Im Außenbereich setzt man meist L120 Schaumbeton zum Verkleidung des Schornsteinrohrs ein. Dieser hält nicht nur einem möglichen Feuer länger stand, sondern ist darüber hinaus witterungsbeständiger. Andere Modelle werden aus feuerfesten dämmenden Kalziumsilikat-Platten von 5 cm Stärke oder Platten aus keramischen Materialien (Vermiculite) zusammengesteckt.

Die Rauchgasableitung ist idealerweise aus säurebeständigem V4A Edelstahl gefertigt. Oberhalb des Daches muss der F90-Schornstein noch zusätzlich gedämmt sein. Daher verwendet man in diesem Bereich entweder ein doppelwandiges Edelstahlrohr oder ein Innenrohr aus Keramik, das von einer Dämmschale umgeben ist. Eine solche Wärmeisolierung ist notwendig, weil sich die Abgase oberhalb des Daches schneller abkühlen und sich der Zug dann verschlechtert. Da der in Trockenbauweise errichtete F90-Schornstein als Set einer bestimmten Höhe gekauft wird, gehören neben den Schachtplatten natürlich auch noch das Grundelement mit der Kamintüraussparung, 2,5 cm starke Dämmschalen aus feuerbeständiger Dämmwolle, Formteile wie Reinigungselement, T-Anschluss, Wandfutter, Kondensatschale, V4A Edelstahlrohre, Kamintür mit Edelstahlrahmen, die passende Anzahl Wandhalter und feuerfester Kleber dazu. Für den Überdachbereich enthält das Set eine Dachdurchführung, doppelwandige Edelstahlrohre und ein Übergangsstück einwandig auf doppelwandig.


Was kostet ein Leichtbaukamin?

Leichtbaukamine sind etwas teurer als gemauerte Schornsteine. Die preisgünstigsten Sets kosten etwa 800 bis 900 Euro. Andere Hersteller bieten ihre F90-Schornsteine zum Preis von etwa 1.200 Euro an. Neben der Qualität sind natürlich die benötigte Schornsteinlänge, die für die Fertigung des Sets verwendeten Materialien und Materialstärken und der erforderliche Kaminquerschnitt für die Höhe der Kosten maßgebend. Außerdem müssen Sie noch die Montagekosten hinzurechnen. Diese liegen bei mindestens 900 Euro. Damit kommen Sie auf einen Gesamtpreis von ungefähr 1.700 bis 5.100 Euro. Führen Sie Ihren Leichtbauschacht durchs Hausinnere, sollten Sie noch höhere Montagekosten einplanen: Ihre Handwerker müssen noch zusätzlich fachgerechte Decken-, Wand- und Dachdurchführungen anlegen.

Wie kann ein Leichtbaukamin nachträglich eingebaut werden?

Leichtbauschornsteine lassen sich unproblematisch in einen schon bestehenden gemauerten Kamin integrieren. Dazu führen Sie einfach ein Abgasrohr innerhalb des massiven Schornsteins zur Mündung. Ist kein Kamin aus Mauerwerk vorhanden, können Sie Ihren Leichtbaukamin trotzdem im Innern Ihres Eigenheims nachträglich einbauen. Ein guter Standort dafür ist beispielsweise die Innenseite einer Hauswand. Möchten Sie Ihren F90-Schacht vom Erdgeschoss aus errichten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Schornsteinfuß sicher steht. Ist Ihr Boden uneben, tragen Sie zuvor noch Ausgleichsmasse auf und fixieren den Fuß. Schwebende Leichtbauschächte werden auf Wandkonsolen montiert. Der Kondensatablauf muss sich stets in einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern vom Boden befinden.

Zuerst montieren Sie den Feuerungsanschluss. Dazu lösen Sie die an der Vorderseite des Bauteils angebrachte Frontplatte. Setzen Sie das Schachtteil auf das Fußelement und das Innenrohr in die Muffe des darunter befindlichen Rohrs. Danach stecken Sie die Dämmschale auf die untere Dämmung. Bestimmen Sie dann die Höhe Ihres Ofenanschlusses. Dessen Öffnung muss maximal 3 mm größer sein als das Wandfutter. Dann kleben Sie die Frontplatte mit Spezialkleber an und sichern sie noch zusätzlich mit mehreren Schrauben. Nach dem Einbau des Wandfutters und Entfernen der sichtbaren Klebereste verspachteln Sie alle Unebenheiten. Denken Sie bei den Deckendurchführungen bitte daran, dass sie grundsätzlich rundum 3 bis 5 cm größer als Ihr Leichtbauschacht sein müssen. Die Öffnungen können Sie später unter Berücksichtigung einer Dehnfuge mit Mörtel verschließen.

Müssen Sie Rohr, Dämmschale oder Schachtelemente kürzen, können Sie das mit einer Metallsäge, einem Fuchsschwanz und einer Stichsäge tun. Der Einbau eines Verbinderstücks aus Edelstahl sorgt dafür, dass die Schachtteile exakt passen. Möchten Sie im Bereich oberhalb des Daches ein doppelwandiges Edelstahlrohr verwenden, kürzen Sie Ihren Leichtbauschacht an der Oberkante der Dachlattung, wobei Sie der Dachneigung folgen. Stecken Sie nun das Übergangsstück mit der Anschlussplatte und dem Aufbau auf das gekürzte Schachtteil und befestigen Sie es mit einem Sparrenhalter an dem benachbarten Dachsparren. Anschließend setzen Sie die Dachdurchführung mit ihrer Schürze und ihrem Regenkragen darauf und bringen dann das Anschlussstück an.

Wann wird ein zweizügiger Leichtbaukamin gebraucht?

Einen zweizügigen F90-Schornstein benötigen Sie, wenn Sie Ihre Feuerstätten raumluftunabhängig betreiben möchten. Das können Sie beispielsweise mit bestimmten Kaminöfen, Ölheizkesseln und Gasheizungen tun. Die LAS-Systeme sind daher vor allem für Häuser geeignet, die eine optimale Wärmedämmung haben (Passiv- oder Niedrigenergiehäuser). Zweizügige Trockenbaukamine sind in zwei Ausführungen erhältlich: Bei einer von ihnen führen zwei Rohre durch den quer rechteckig eingebauten Schacht zum Schornsteinkopf, wobei sie von feuerfestem Dämmmaterial umgeben sind. Das ein Rohr dient zur Ableitung der Rauchgase, das andere der Luftzufuhr. Bei der anderen Bauart hat der Schacht einen quadratischen Querschnitt mit einem mittig eingebauten Abgasrohr.

Über die beiden Kanäle rechts und links des Rohres wird kalte Verbrennungsluft von der Schornsteinmündung angesaugt. Um den Druckausgleich zwischen Zuluft und Heizungsabgasen herzustellen, sind die Kammern am Fuß des Schornsteins miteinander verbunden. Falls Sie ein solches LAS-System nutzen möchten, beachten Sie aber bitte die spezielle Ausführung der Schornsteinmündung: Das Abgasrohr muss weit über die Kanäle für die Luftzufuhr hinausragen. Außerdem müssen letztere durch eine zusätzliche Abdeckung geschützt sein. Ansonsten könnte es passieren, dass die ausgetretenen giftigen Rauchgase in die Zuluftschächte gelangen. Zweizügige Schornsteine in Trockenbauweise eignen sich wegen der höheren Anzahl anschließbarer Gasheizungen insbesondere für Mehrfamilienhäuser mit maximal zehn Stockwerken. Sie lassen sich übrigens auch problemlos nachrüsten.

Kann ein Leichtbaukamin selber gebaut werden?

Sind Sie ein geübter Heimwerker, können Sie sich Ihren Leichtbaukamin selbst montieren, wenn dabei keine besonderen bautechnischen Anforderungen zu beachten sind. Allerdings sollte der für Ihren Wohnbezirk zuständige Schornsteinfegermeister Ihr Haus zuvor genau inspiziert haben. Fragen Sie ihn bei dieser Gelegenheit nicht nur danach, welches F90-Schornsteinset er empfiehlt, sondern erkundigen Sie sich auch nach den erforderlichen Abmessungen wie Schachtquerschnitt, Rohrdurchmesser, Schornsteinhöhe gesamt und über Dach.

Bauen Sie den Schornstein streng nach Vorschrift und halten Sie die geforderten Sicherheitsabstände ein. Denken Sie bitte immer daran, dass Sie Ihren F90-Schornstein nur dann in Betrieb nehmen können, wenn Ihr Schornsteinfeger Ihnen dazu die Genehmigung erteilt. Und diese erhalten Sie nur, wenn er bei der Abnahme feststellt, dass Sie alles fachgerecht montiert haben. Denn ist das nicht der Fall, muss die gesamte Schornsteinanlage wieder abgebaut werden. Dann haben Sie nur noch die Möglichkeit, einen zertifizierten Fachbetrieb mit der Montage Ihres Schornsteins zu beauftragen. Auf der ganz sicheren Seite sind Sie natürlich, wenn Sie diesen schon von Anfang an einschalten.